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Werbung in eigener Sache

Bewerbungsunterlagen sind die erste Chance, bei einem neuen Arbeitgeber positiv aufzufallen

Bewerbungsunterlagen können der Schlüssel zum neuen Job sein – aber nur, wenn sie aussagekräftig, vollständig und korrekt sind. Nur dann wird das Unternehmen auf den Bewerber so aufmerksam, dass es ihn oder sie kennenlernen möchte. „Die Bewerbung ist der erste Kontakt zum Unternehmen und quasi die Visitenkarte des Bewerbers, mit ihr macht er Werbung in eigener Sache“, meint Petra Timm, Director Communications beim Personaldienstleister Randstad Deutschland. Fehler würden eine Bewerbung schnell ins Abseits befördern. Das gelte im Übrigen gleichermaßen für klassische Bewerbungen wie bei Bewerbungen bei einem Personaldienstleister. „Auch der Personaldisponent muss wissen, wo jemand eingesetzt werden kann, damit am Ende alle zufrieden sind – der Bewerber und die Firma, die den Zeitarbeitsjob anbietet“, so Timm. Der Dienstleister hat folgende Tipps für eine gelungene Bewerbung:

 

 

 

  • Eine Stellenausschreibung genau lesen: Welche meiner bisherigen Ausbildungs- oder Tätigkeitsschwerpunkte passen zu dem, was die Firma sucht? Entsprechend individuell muss das Anschreiben formuliert sein, Massenbewerbungen, bei denen womöglich noch die Adresse der zuletzt angeschriebenen Firma steht, sind unverzeihlich.

  • Teamfähig, flexibel, kommunikativ, kreativ: Mit solchen Floskeln können Personalverantwortliche nicht viel anfangen, man findet sie in beinahe jeder Bewerbung. Besser ist es, konkret zu werden: Belastbarkeit kann man etwa damit belegen, dass man sich während der Ausbildung oder des Studiums noch ehrenamtlich engagiert hat, beispielsweise in einem Verein.

  • Schlüsselbegriffe einfügen: Manche Unternehmen lassen Online-Bewerbungen heute automatisch nach Schlüsselbegriffen scannen. Daher sollte man die in der Stellenausschreibung geforderten Kompetenzen mit den entsprechenden Schlüsselbegriffen eigener Kenntnisse aufführen.

  • Das Anschreiben sollte möglichst auf eine DIN-A-4-Seite passen. Im Internet findet man Muster für den Aufbau und die Gestaltung von Anschreiben und Lebenslauf.

  • Fehler vermeiden: Dank Duden und Prüfungsfunktion im Schreibprogramm sind Rechtschreibfehler vergleichsweise einfach zu vermeiden, zudem sollte man sich alles noch einmal ausgedruckt durchlesen und idealerweise noch einer weiteren Person geben, die die Dokumente zuvor noch nicht gesehen hat. Fehlerhafte Bewerbungen wandern oftmals direkt in den Papierkorb, sie sind Zeichen mangelnder Akribie. Besonders peinlich sind Fehler im Namen des Ansprechpartners.

  • Eine seriöse E-Mail-Adresse sollte beim Verschicken der Unterlagen obligatorisch sein. Digitale Unterlagen kann man entweder in einer pdf-Datei verschicken oder auf zwei pdf-Dateien aufteilen: Anschreiben und Lebenslauf kommen in die erste, Arbeitsproben, Zeugnisse und alles Weitere in die zweite.
     
  •  Beim Foto nicht sparen: Ein Fotograf weiß, worauf es bei Bewerbungsfotos ankommt, Selfies sollten tabu sein.

  • Sollte die Bewerbung positiv angekommen und eine Einladung erfolgt sein, sind beim Gespräch diese Punkte wichtig: 1. Vorab sollte man sich gründlich über das Unternehmen informieren. 2. Meist wird man zu Beginn dazu aufgefordert, etwas über sich zu erzählen. Hier gilt es, nicht einfach nur den Lebenslauf herunter zu beten, sondern die wichtigsten Stationen des bisherigen Werdegangs zu skizzieren. 3. Angemessenes Outfit: Jede Branche hat ihren eigenen Dresscode, in einigen geht es formeller zu, in anderen legerer. Das Äußere sollte gepflegt sein, mit Parfüm, Make-up oder Schmuck sollte man es nicht übertreiben. 4. Höflich sein und Humor zeigen – das sorgt automatisch für eine angenehme Gesprächsatmosphäre. 5. Notizen verhindern, dass man wichtige Punkte vergisst, die man noch aufgreifen könnte. Zudem zeigt man damit Interesse und eine strukturierte Arbeitsweise.

Zeit für neue Möglichkeiten

 

Ein professionelles Coaching
kann ungeahnte Perspektiven eröffnen

Besonders im Alltag lohnt es sich, eigene Entscheidungen immer wieder mal zu hinterfragen. Bin ich glücklich mit dem, womit ich Geld verdiene oder ist es Zeit, etwas Neues anzusteuern? Wer auf der Stelle tritt, kann sich durch Gespräche und Anregungen eines Experten in Selbstreflexion üben und so motivierende Erkenntnisse gewinnen.

 

Ein professioneller Coach kann die Abläufe im beruflichen Alltag des Klienten optimieren und verborgenes Potenzial zutage fördern. Das Coaching zeichnet sich durch individuelle Betreuung aus und hält sich mit Beratung weitgehend zurück: Mittels Hilfestellung bei gleichzeitiger Selbstverantwortung wird der Klient seiner bereits existierenden Prozesse bewusst. Die Realisierung von persönlichen Perspektiven und die selbstständige Ingangsetzung von Veränderungen sind dem Klienten überlassen. Diese Entwicklung der Eigenmotivation bewegt etwas im Klienten – er sieht klarer, kann seine eigenen Ziele besser definieren und für sich in Worte fassen und findet idealerweise Lösungen selbst. Die fachliche Begleitung durch einen Coach hat optimale Ergebnisse oder Leistungen zum Ziel, die durch Anregungen des Experten, genauer hinzusehen und nach Handlungsalternativen zu suchen, erreicht werden können.

 

 

Das Coaching, das ursprünglich aus der Welt des (mentalen) Sporttrainings kommt, sucht nach Lösungen bei persönlichen Herausforderungen – im beruflichen Umfeld, entweder für sich selbst oder im Rahmen der Mitarbeitermotivation. Ein weiteres Ziel können auch neue Impulse und frischer Wind sein, wenn geregelte Abläufe nicht mehr entlasten, sondern hinderlich wirken. Oder wenn in der gesamten Belegschaft einer Organisation Veränderungsprozesse durchgeführt werden sollen, die der Unterstützung bedürfen, ohne dass der „laufende Betrieb“ gestört wird.

Wenn alle Bewerbungsunterlagen vollständig sind, sollte man sie vor dem Versand noch einmal gründlich kontrollieren.

Foto: djd/randstad/thx

Story zum Scrollen

Jugendliche beschreiben auf planet-beruf.de hautnah ihre Tagesabläufe im Ausbildungsberuf

Ob Antike, Mittelalter oder Neuzeit – Wir Menschen waren und sind schon immer begeisterte Geschichtenerzähler und waren und sind schon immer empfänglich für sie. So gibt auch nichts mehr Aufschluss über einen Beruf, als wenn angehende Profis über ihren Alltag im Job erzählen. Die neu gestalteten Storytelling-Reportagen auf planet-beruf.de, dem Berufsorientierungsportal für Jugendliche, vermitteln lebensnah, was Interessierte im jeweiligen Job erwarten würde. Die Tagesabläufe von Auszubildenden werden im neuen, attraktiven Format präsentiert und bedienen unter anderem die Nutzergewohnheiten des „Wischens und Ziehens“ zum Beispiel auf Smartphone oder Tablet.

 

Die Storytelling-Tagesabläufe sorgen für erhöhte Aufmerksamkeit bei den Jugendlichen: Das Format bietet eine geschlossene Darstellung und die bildschirmfüllende Anzeige hat nur wenige Navigationselemente. So lenkt nichts vom Inhalt ab. Nutzerinnen und Nutzer scrollen intuitiv durch eine lineare „Handlung” mit den Tagesaufgaben des jeweiligen Berufs. Die Jugendlichen erfahren so anschaulich aus erster Hand, welche Aufgaben die Auszubildenden erledigen. Direktlinks zu den Informationsportalen der Bundesagentur für Arbeit erschließen vertiefte Orientierungswege. Mit dieser neuen Gestaltungsform soll, so ist auf planet-beruf.de zu lesen, die vielfältige Welt der Ausbildungsberufe in nutzerorientiertem Design vorgestellt werden. Die Tagesabläufe sind im Infokasten unter www.planet-beruf.de » Schüler/innen » Mein Beruf » Tagesabläufe zu finden.

Gut ausgebildet,
seltener ohne Job

Zahlen der Agentur für Arbeit belegen, dass es einen direkten Zusammenhang von Qualifikation und Beschäftigung gibt

Eine schlechte Note, mangelndes Interesse an einem Fach – es gibt viele Faktoren, die schulischen Akut-Frust auslösen können. Raus aus der Schule, lieber heute als morgen, und erstmal durchs junge Leben jobben – vielleicht ist das für so manchen ein reizvoller Gedanke. Doch der Reiz ist schnell verflogen, wenn man sich vor Augen führt, dass ein Start ins Berufsleben ohne Abschluss oft zum Scheitern verurteilt ist. Eine Statistik, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) heuer veröffentlicht hat, liefert auch regionale detaillierte Zahlen zu diesem Thema: Für 2015 und 2016 liegen Daten dazu vor, wie hoch das Arbeitslosigkeitsrisiko je nach Qualifikation ist – für Bundesländer, Kreise und Arbeitsagenturbezirke.

 

Demnach, so die BA, seien Menschen ohne Berufsabschluss fünfmal häufiger arbeitslos als ausgebildete Fachkräfte. Im Jahr 2016 war die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss in Deutschland mit 20 Prozent fast fünfmal so groß wie für Personen mit einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung, deren Quote bei 4,2 Prozent lag. Die geringste Arbeitslosenquote weisen Akademiker auf, von denen nur 2,6 Prozent arbeitslos waren. Beschäftigte ohne Berufsausbildung haben im Vergleich zu den anderen Qualifikationsgruppen ein deutlich höheres Risiko, ihre Beschäftigung zu verlieren. Außerdem sind ihre Chancen, die Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden, geringer. Entsprechend höher ist das Risiko für diese Menschen, langzeitarbeitslos zu werden. Das hohe Arbeitslosigkeitsrisiko von Ungelernten führt außerdem dazu, dass sie die Hälfte der Arbeitslosen stellen, obwohl ihr Anteil an allen Erwerbspersonen aber nur 15 Prozent beträgt. Betrachtet man die Regionen, zeigt sich Folgendes: je höher die Arbeitslosenquote in einer Region insgesamt ist, desto deutlicher zeigen sich auch die qualifikationsspezifischen Unterschiede. In Regionen mit niedriger Arbeitslosenquote ist die Differenz bei der Arbeitslosigkeit von Menschen mit und ohne Ausbildung kleiner als in Regionen mit hoher Arbeitslosenquote.

 

Außerdem ließe sich ein Ost-West-Gefälle feststellen: in ostdeutschen Kreisen sei der Abstand zwischen gut ausgebildeten Menschen und Ungelernten besonders hoch, wenn man den Vergleich zu einem Kreis mit ähnlicher Arbeitslosigkeit im Westen zieht, so die BA.

Eine profunde Ausbildung zwar ist nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts – aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit bestätigen dies.

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