ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

 Traumberufe für Technikaffine

 

Neue Jobs in Handwerk und Industrie sind eine Herausforderung für Leute mit Geschick, aber auch für kreative Köpfe

Der beliebteste Ausbildungsberuf ist und bleibt der Kfz-Mechatroniker – bei jungen Männern und zunehmend auch bei jungen Frauen. Doch es gibt noch sehr viel mehr technische Berufe. Von den rund 500.000 Ausbildungsverträgen, die jährlich deutschlandweit abgeschlossen werden, entfallen rund ein Fünftel auf diese Sparte. Ein Blick auf die einschlägigen Internetseiten, wie zum Beispiel Azubiyo (www.azubiyo.de) kann Überraschendes zutage fördern – und schlummernde Interessen wecken. Der Anlagenmechaniker zählt genauso zu dieser Sparte wie der Figurenbauer, Holz- und Bautenschützer, Pyrotechniker oder die Zerspannungsmechanikerin. Da gerade im Ingenieurwesen der Fachkräftebedarf hoch ist, raten Experten, sich bei der Ausbildung aber nicht zu sehr einzuengen. Der genannte Pyrotechniker wird es schwerer haben, einen Platz fürs duale Studium zu finden als der Anlagenmechaniker. Der Leuchtröhrenglasbläser – auch den Beruf gibt es – hat mit dem Gesellenbrief in der Hand weniger Aussichten auf einen Job in der großen weiten Berufewelt als der Nanotechniker. Schon diese wenigen Beispiele zeigen, wie groß die Bandbreite der technischen Berufe ist. Wir stellen deshalb einige besonders interessante vor.

 

Wem das gewöhnliche Auto zu wenig Herausforderung bietet, könnte beispielsweise Flugzeuge zum Berufsthema machen. Die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker oder ein duales Studium im Flugzeugbau eröffnen viele Perspektiven – bis hin zur Raumfahrt. Voller Sound ist okay, aber lieber beim Rockkonzert als auf dem Airport? Dann ist Audio-Techniker vielleicht das Richtige. Sie müssen mit den unterschiedlichsten Gegebenheiten, Menschen und Events umgehen können: Pressekonferenzen, Konzerthallen, Freilichtbühnen, Politiker, Showgrößen, sensible Literaten. Ihre Werkzeuge sind Mischpult, Tonaufnahme- und -wiedergabegeräte. Und natürlich ein kreativer Kopf. Gutes Gehör ist übrigens Voraussetzung. Und irgendwann sind die Damen und Herren der Töne vielleicht sogar Studioleiter bei einem großen Rundfunk- oder Fernsehsender.

Das klingt schon mal ganz reizvoll. Doch es geht noch weiter. Veranstaltungstechniker sind für spektakuläre Bühneneffekte und Lichtorgien, für den gesamten Auf- und Abbau bei riesigen Events oder bei internationalen Konferenzen zuständig. Ein stressiger Job, wenn man mit einer Band, einem Orchester oder einem ganzen Theater auf Tour geht. Und einer, der körperliche Fitness, Belastbarkeit und Kreativität erfordert. Aber was für ein Gefühl, irgendwann auf der Couch abzuhängen, sich die x-te Wiederholung eines Megakonzerts anzusehen und zu wissen: Ich habe die Stars erst in Szene gesetzt!

 

Alles ganz schön und gut. Aber was, wenn das Interesse in eine ganz andere Richtung geht? Wenn eher chemische Formeln statt röhrender Motoren zu Begeisterungsausbrüchen führen? Wenn man zu den bekennenden Fertiggericht-Fans zählt? Dann wäre Fachkraft für Lebensmitteltechnik womöglich der Idealberuf. Nie gehört? Diese Experten entwickeln aus Rohstoffen neue Gerichte, kümmern sich um verbesserte Rezepturen, entwickeln umweltschonende essbare Verpackungen und vieles mehr. Sie arbeiten nicht nur in großen, global agierenden Unternehmen, sondern sind auch in der Forschung heiß begehrte Mitarbeiter, die einen kühlen Kopf bewahren, wenn der Chef wieder einmal das hochkomplexe Maschinenareal gecrasht hat.

 

Apropos Maschinen. Die muss jemand erfinden, genaue Zeichnungen müssen her, damit irgendwann Ingenieure und Maschinenbauer im Betrieb Hintervorderhuber genau die Maschine herstellen, die für ein neues Produkt benötigt wird. Doch Reißbrett und Zeichenstift waren gestern. Darum ist auch der beliebte Beruf des Technischen Zeichners verschwunden. Heute sind Technische Produktdesigner und Technische Systemplaner die Frauen und Männer der Stunde. Ihr wichtigstes Werkzeug sind anspruchsvolle CAD-Systeme (computer-aided Design-Systeme), mit denen sie die Ideen von Architekten und Ingenieuren in 3-D visualisieren. 


Doch egal, für welchen technischen Beruf man sich entscheidet: Die Entwicklung ist so rasant, dass lebenslanges Lernen immer dazu gehört. Wer dazu bereit ist, schafft es bis ganz nach oben.

Fluggerätemechaniker haben täglich mit Flugzeugen zu tun – für viele eine Traum.    Foto: Fotolia

Mit klaren Vorstellungen

 

Wer über seine Traumfirma gut Bescheid weiß,
ist beim Jobgespräch im Vorteil

Wir möchten Sie gerne kennenlernen. Wann haben Sie Zeit?“ – Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist ausgesprochen, der Termin gemacht. Für viele Menschen, nicht nur für Berufsanfänger, ist dies die schwerste Hürde auf dem Weg zum Traumjob. Schlaflose Nächte sollte einem der Termin nicht bereiten, denn, wer gut vorbereitet ist, kann eigentlich gar nicht so viel falsch machen.

 

Auch wenn es vielen schwerfällt: Auf selbstbewusstes Auftreten wird im Vorstellungsgespräch viel Wert gelegt. Doch ein Showprogramm mit Übertreibungen und Verkünsteleien kommt meist genauso schlecht an wie verhuschtes oder gar stoffelig-unhöfliches Auftreten. Personaler geben Bewerbern oft auch eine Chance, anfängliche Scheu zu überwinden und sich für das Gespräch zu öffnen. Gibt man mit einem charmanten Lächeln seine Nervosität zu, wirkt das in jener Situation glaubwürdig und kann sogar positiv bewertet werden. Besonders interessiert sind Unternehmen an der Selbsteinschätzung ihrer zukünftigen Azubis. Eine beliebte Frage ist zum Beispiel: Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen? Gut ist, wenn der Bewerber Stärken und Schwächen nennt, die zu dem angestrebten Job passen. So sind Aussagen wie „Mathe mag ich nicht“ für potentielle Steuerfachgehilfen-Azubis sicher nicht zu empfehlen. Wichtig ist vor allem, dass die Antworten authentisch und nicht irgendwie auswendig gelernt rüberkommen.

 

Egal welche Branche, ob Großkonzern oder kleiner Handwerksbetrieb: Wer einen Ausbildungsplatz sucht, von dem wird erwartet, dass er sich über seinen zukünftigen Arbeitgeber informiert hat. Das Internet bietet genügend Recherchemöglichkeiten, es spricht auch nichts dagegen, beim Unternehmen direkt um PR-Material zu bitten. Sollte im Bewerbungszeitraum eine Messe stattfinden, bei der die Firma mit einem Stand vertreten ist, kommt auch ein dortiger Besuch sicher gut an. Ob online oder direkt vor Ort: Die Bewerber sollten sich mit dem Unternehmen beschäftigt haben. Außerdem sollten sie eine klare Vorstellung von den zu erwartenden Tätigkeiten haben.

 

Überzeugen statt unangenehm aufzufallen – das gilt auch für die Kleidung am Tag des Kennenlernens. Wer pünktlich, nicht zu flippig, knitterfrei und geschmackvoll auftritt, ohne verkleidet zu wirken, hat gute Chancen auf die gewünschte Ausbildungsstelle.

Ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein kommt in einem Vorstellungsgespräch gut an.
Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen