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Königin des Gartens – so wird die Rose gerne bezeichnet. Ob groß oder klein, buschig oder kletternd, mit und ohne Duft, in Rot, Gelb oder anderen Farben: Die prächtig blühenden Blumen verschönern viele Gärten, Balkone und Terrassen. Üppig blühende Rosen sind der Stolz vieler Gartenbesitzer. Doch Gartenanfänger trauen sich oft nicht an die lieblich duftenden Schönheiten heran. Dabei ist die Rosenpflege gar nicht so schwierig. Die Königin der Blumen fordert nur ein wenig mehr Aufmerksamkeit als so manch andere Gartenblume.

Kauft man neue Rosen im Fachmarkt, sollte auf krankheitsresistente und robuste Sorten geachtet werden. Eine Hilfestellung können hier Qualitätssiegel sein. Unter anderem werden Eigenschaften wie Duft, Frosthärte, Blühverhalten und Gesundheit geprüft. Damit Rosen gedeihen können, sollten Hobbygärtner beim Einpflanzen einen sonnigen und luftigen, aber nicht zu heißen Standort wählen, der Boden sollte durchlässig und locker sein. Auch beim Gießen gilt es einiges zu beachten: Etwa nie direkt über die Blätter gießen, da sich sonst leicht Pilzsporen darauf ansiedeln. Wer bei praller Sonne gießt, riskiert außerdem, dass die Blätter verbrennen.

 

Besonders nach langen feuchtem Wetter besteht die Gefahr, dass sich Schadpilze an den Rosen bilden. Befallene Blätter sollten Hobbygärtner schnell entfernen und im Hausmüll entsorgen. Auch Blattläuse sind ungeliebte Gäste auf den Rosen. Ein Auftreten der Schädlinge kann vermindert werden, indem die Rosen gut ernährt und am optimalen Standort gepflanzt werden.

Mit der Rosenblüte im Juni ist der Gartenbesitzer dann bis zum Ende des Sommers besonders gefragt: Verwelkte Blüten müssen regelmäßig entfernt werden und die Kontrollen auf Schädlings- und Pilzbefall sowie die regelmäßige Wässerung dürfen nicht vergessen werden. Nach der Hauptblüte im Juli sollte eine zweite Düngung erfolgen.
Ab August sollte allerdings kein stickstoffhaltiger Dünger mehr ausgebracht werden, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann.

Edel, stolz und schön 

 

Die Rose gilt seit jeher als die Königin der Blumen - so bleibt der Edelblüher dauerhaft gesund

In diesem Jahr ist alles etwas früher als sonst: Die warmen Temperaturen des Monats Mai haben dazu geführt, dass sich im Garten so manches überstürzt. Eine Blüte jagt die nächste. Auch die Lavendel stehen bereits kurz vor ihrem Blütehöhepunkt.

 

Die duftenden Halbsträucher gedeihen besonders gut auf mageren Böden, lieben es eher trocken als zu feucht und sind daher die idealen Pflanzen für Gartenbesitzer, die nicht jeden Tag mit der Gießkanne hantieren können oder wollen. Auf Balkonen und Terrassen halten die Lavendel am Abend die Mücken fern und verströmen ein herrlich frisches Aroma, das uns entspannt und den Alltagsstress von uns abfallen lässt. Manch einer verbindet mit diesem herrlichen Duft die Provence, andere den Süden Englands. Es gibt Lavendel in blau, weiß, rosa, violett, hellblau bis sogar in tief dunkle Töne. Auch in den Blütenformen und in ihrer Gestalt unterscheiden sich die Sorten. Die einen sind eher buschig und niedrig, andere werden bis über einen Meter hoch. In den nächsten Wochen können wir sie alle genießen … 

Gesehen bei Nostalgie Gärtnerei Pirzer, Starnberger Straße 9, 82229 Drößling.
Fotos: privat

Lust auf Lavendel

 

Die duftenden Halbsträucher stehen kurz vor ihrem Blütehöhepunkt

Lavendel kann in vielen verschiedenen Farben blühen.
Foto: Helix

Rosenschönheiten im Kübel

 

Auch wer keinen Garten hat, muss auf Rosen nicht verzichten. Die Königin der Blumen kann auch gut in Kübel gepflanzt werden und auf Balkon, Terrasse oder vor dem Hauseingang wachsen. Allerdings sind Rosen ausgesprochen tiefwurzelnde Gehölze, so dass sie einen ihrer Wuchsform entsprechend tiefen Wurzelraum im Topf benötigen. So sollten beispielsweise höhere Stamm-, Strauch- oder Kletterrosen in Kübel mit mindestens einer Pflanztiefe von 50 Zentimetern gepflanzt werden. Der Fachhandel berät hier.

 

Wichtig ist es auch, auf Staunässe zu achten, denn darauf reagieren Rosen äußerst sensibel. Deshalb sind ein Abzugsloch und eine etwa drei bis fünf Zentimeter hohe Drainageschicht aus Blähton am Topfboden empfehlenswert. Bei der Pflanzung von wurzelnackten Rosen geht man genauso wie im Garten vor: also wässern, in das Substrat einsetzen und darauf achten, dass die Veredlungsstelle etwa fünf Zentimeter tief in der Erde steckt, und anschließend anhäufeln. 

Immer der Nase nach

 

Duftpflanzen sind ein besonders schönes Erlebnis

Gaudich blüht den ganzen Sommer – und benötigt als Unterpflanzung im Kübel kaum Platz.
Foto: djd/Rühlemann‘s Kräuter und Duftpflanzen

Ein Duftgarten ist etwas ganz Besonderes für die Sinne. Er muss auch nicht sehr groß sein, oft reicht schon ein kleiner Gartenteil aus, um vom Frühling bis in den Herbst hinein in den schönsten Aromen zu schwelgen. Für ungeduldige Gärtner gibt es einige Pflanzen, die sich schon im ersten Jahr mit ihrem ganzen duftenden Charme präsentieren. Und viele davon lassen sich auch auf kleinstem Raum, also in einem Topf, Kübel oder Pflanzkasten kultivieren. Diese Pflanzen blühen schon im ersten Jahr und eignen sich für ein anhaltendes Dufterlebnis auf Balkon, Terrasse oder der sonnigen Fensterbank:

  •  Duft-Nemesien: Die kleinen Duftstauden blühen von Mai bis zum Herbst in verschiedenen Blütenfarben und geben einen bezaubernden Duft ab.
  • Gaudich: Die kriechende Polsterstaude gibt mit ihren blauen Sternblüten ein lebendiges Aroma ab. Sie blüht den ganzen Sommer und benötigt als Unterpflanzung im Kübel kaum Platz.
     
  • Mondwinde: Das Besondere an der Mondwinde ist, dass sie ihre großen weißen Blüten erst öffnet, wenn die Sonne untergeht und auch erst dann ihren verführerischen Duft verbreitet. Unter guten Bedingungen können die Ranken am Ende des Sommers eine Höhe von drei Metern erreichen.
     
  • Himmelsblüte: Der kleine Strauch eignet sich ideal als Kübelpflanze und darf jederzeit in Form geschnitten werden. Im Sommer verströmen seine kleinen blauen und weißen Blüten einen feinen, einzigartigen Schoko-Vanille-Duft.
     
  • Heliotrop: Die Vanilleblume ist eine bekannte und beliebte Duftpflanze. Weniger bekannt ist die besonders duftstarke weiß blühende Art, die bis in den Herbst hinein mit ihrem Duft nach Vanillepudding verwöhnt.

Sonnige Standorte bevorzugt

 

Die meisten Duftpflanzen verströmen ihren Duft am besten, wenn sie an einem sehr sonnigen, warmen Standort wachsen dürfen. Ideal ist daher ein Platz, der einen gewissen Windschutz bietet: zum Beispiel entlang einer Mauer oder auf der Terrasse in Hausnähe. Unter diesen Bedingungen erscheinen die Blüten auch schneller und zahlreicher. Gute Erde ist nicht zu unterschätzen, doch Vorsicht mit einem Überangebot an Dünger. Zuviel bedeutet hier oft, dass mehr Blätter als Blüten wachsen.