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Blumen statt Schotter

 

Stauden und Gräser bieten eine ökologisch sinnvolle
und attraktive Möglichkeit, Gärten mit Leben zu füllen

 

Sie haben es schwer – fleißige Bestäuber wie Bienen, Schmetterlinge oder Käfer. Die zunehmende Verstädterung und damit einhergehende Versiegelung großer Flächen minimiert ihren Lebensraum erheblich. Mit Sorge beobachten Pflanzenliebhaber derzeit, dass viele Vorgärten in den letzten Jahren zu sterilen Schotterhalden verkümmern und dadurch immer mehr natürliche Lebensräume für Bienen und Insekten verschwinden. Auch wenn in Privatgärten mehr Immergrüne als Blütensträucher stehen, wird es für Insekten eng. Dr. Folko Kullmann, Präsident der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V., plädiert deshalb für die Anlage blütenreicher Beete: „Statt Schotterwüsten sind ,echte‘ Kiesgärten auch im eigenen Garten möglich. Mit Bepflanzungen, die vom Frühling bis zum Winter attraktive Bilder ergeben, sind sie bienenfreundlich und ziehen auch viele andere nützliche Insekten und Bodenbewohner an.“

                      

Ökologisch sinnvoll und attraktiv

 

Es gibt eine große Vielfalt an Stauden und einjährigen Pflanzen der mediterranen Vegetationszone, die in solchen Beeten bestens gedeihen und in der heißen und trockenen Sommerzeit mit einem Minimum an Gießaufwand auskommen.

Stauden und Gräser bieten eine ökologisch sinnvolle und vor allem überaus attraktive Möglichkeit, Gärten und Vorgärten mit Leben zu füllen. Die Pflanzen sind Allroundtalente. Egal ob in der vollen Sonne oder im Schatten, für jeden Standort gibt es passende Sorten. Die Schotterwüsten und mit Steinfliesen- und platten zugepflasterten Gärten heizen sich dagegen im Sommer wie Backöfen auf, verschlechtern das Kleinklima vor dem Haus und sind nur mühselig von Müll und Sämlingen sowie Wurzel- und Samenunkräutern sauber zu halten. Hier von „Garten“ zu sprechen, ist ein Widerspruch in sich.

Statt Schotterwüsten sind „echte“ und schön bepflanzte Kiesgärten auch im eigenen Vorgarten möglich.
Foto: GPP/GDS

Mediterranes Flair für die Terrasse

 

Zitronen und Oliven zaubern Urlaubsatmosphäre

 

Sich auf Balkon oder Terrasse wie im Urlaub fühlen? Ob toskanisch, provenzalisch oder andalusisch – mit Zitronen, Oliven und Feigen lässt sich auch nördlich der Alpen der Zauber südlicher Länder verwirklichen. Die Pflanzen setzt man am besten in Terrakottagefäße, denn nicht alle sind winterfest und sollten idealerweise in ungeheizten, hellen Räumen bei fünf bis zehn Grad überwintern.

Die meisten mediterranen Pflanzen lieben vollsonnige Standorte. Hier blühen die „Südländer“ in warmen Sommern ebenso üppig wie in ihrer Heimat, verströmen ihre betörenden Düfte, und ihre Früchte reifen auch hierzulande aus. Besonders geeignet sind Zitrone, Limette, Mandarine und Orange, aber auch Bananen-, Oliven-, Granatapfel- und Feigenbäume sorgen auf Balkon oder Terrasse für mediterranes Flair. Ihre Anpassungsfähigkeit an trockene und karge Böden gilt allerdings nur für den sonnigen Süden. In Kübeln brauchen sie regelmäßig Wasser und sollten von Zeit zu Zeit mit einem speziellen Dünger für Zitrus- und mediterrane Pflanzen versorgt werden, damit sie sich in ihrer ganzen Pracht entfalten können.