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Viele wissen noch aus Kindheitstagen, wie faszinierend es war, Schmetterlinge bei ihren Flugkünsten zu beobachten. Der eigene Nachwuchs hat immer weniger Gelegenheit dazu – denn in vielen Regionen sind Tag- und Nachtfalter bereits zu einer Rarität geworden. Dasselbe gilt für die Wildbiene, von der es über 500 heimische Arten gibt. Deshalb sollte jeder Gartenbesitzer dazu beitragen, neue und dringend benötigte Lebensräume für die Nützlinge zu schaffen. Die fleißigen Bienen erfüllen in der Natur eine unverzichtbare Funktion: Im Freiland bestäuben sie über 80 Prozent der Nutzpflanzen. Untersuchungen zufolge sinkt der Ertrag etwa bei Obst ohne eine Bestäubung durch Bienen auf nur noch zehn bis 40 Prozent. Nicht minder wichtig ist die ökologische Bedeutung von Schmetterlingen. Dennoch sind viele Arten, die früher hierzulande gang und gäbe waren, vom Aussterben bedroht.

 

Wer den summenden und brummenden Untermietern ein Refugium bieten möchte, fängt am besten mit einem festen Dach über dem Kopf an. „Während sich Honigbienen ihren Stock selbst bauen, sind Wildbienen und andere Insekten auf offene Flächen angewiesen. Mit Insektenhotels, Nisthölzern und Insektenkästen können Gartenbesitzer ihnen eine adäquate Unterkunft bieten“, erklärt Jutta Hüll, Einkaufsleiterin der Hornbach Baumarkt AG für den Bereich Garten. Nisthilfen oder Bienen-Tower, die sich dekorativ im Garten platzieren lassen, gibt es fix und fertig zu kaufen – mit wenig Aufwand kann damit jeder zu einem besseren Insektenschutz beitragen.

Ein Zuhause für Bienen und Schmetterlinge

 

Bestäuber in Gefahr: So lassen sich nützliche Untermieter in den Garten locken und fördern

Ohne Bienen geht es nicht: Die fleißigen Flieger bestäuben bis zu 80 Prozent der Nutzpflanzen im Freiland. Neben der Honigbiene gibt es über 500 heimische Wildbienenarten, die es ebenso zu fördern gilt.
Foto: djd/Hornbach Baumarkt/MEV Verlag

Brennnesseln schmecken Raupen besonders gut

 

Was gehört neben dem „festen Wohnsitz“ noch dazu, damit sich Bienen, Schmetterlinge und Co. wohlfühlen? Natürlich das passende Nahrungsangebot über die gesamte Gartensaison hinweg. So benötigen Bienen vom Frühling bis in den späten Herbst hinein ausreichend Futter in Form von blühenden Pflanzen. Wer es sich einfach machen will, findet im Onlineshop oder im örtlichen Baumarkt fertige Saatmischungen für Blumenwiesen. So gibt es spezielle Schmetterlings-Mischungen, die aus den Lieblingspflanzen der erwachsenen Falter bestehen, ebenso wie bienenfreundliche Mischungen.

 

Selten gewordenen Insekten Kost und Logis zu bieten, hat noch einen angenehmen Zusatzeffekt, erklärt Gartenexpertin Jutta Hüll: „Der Freizeitgärtner trägt nicht nur zum Naturschutz bei, sondern profitiert auch von Nutz-Insekten, die beispielsweise Blattläuse vertilgen.“

 

Doch: Ohne Raupen kann es keine Schmetterlinge geben. Daher fängt die Förderung der selten gewordenen Insekten bereits in ihrer Kinderstube an – mit einer Bepflanzung, die den Raupen mundet. Besonders wichtig ist für die kleinen Vielfüßler die Große Brennnessel. Die Raupen der Schmetterlingsarten Tagpfauenauge, Kleinem Fuchs, Admiral und Landkärtchen ernähren sich ausschließlich von dieser Pflanze. „Wer Schmetterlinge nachhaltig fördern will, braucht daher Brennnesseln im Garten“, erklärt Jutta Hüll. Ihr Tipp, um ein Ausbreiten bis in die Beete zu vermeiden: Einfach vorher die Brennnessel-Blütenstände abschneiden und einen Tag am Boden liegenlassen, damit die Raupen auf die lebenden Blätter krabbeln können.