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Mit Nachhilfestunden in den Ferien geht's entspannter weiter.
Foto: Fotolia

Entspannt verbessern

 

Nachhilfekurse in den Ferien finden ohne Leistungsdruck statt und helfen dabei, Lücken zu schließen

 

Sollen Schüler in den Ferien lernen oder lieber die sechs Wochen zur Erholung nutzen? Die Frage stellt sich für alle Familien mit schulpflichtigen Kindern und sorgt nicht selten für heftige Diskussionen. Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V. (VNN) hilft Eltern und Schülern, die richtige Entscheidung zu treffen. Nach dem Schuljahr und dem Endspurt in den letzten Wochen vor den Zeugnissen sollten sich die Schüler erst mal eine Auszeit nehmen, ihre Freizeit genießen, sich ihren Hobbies widmen und Zeit zur Erholung haben, empfiehlt Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN. Sind die Schüler nach dieser Phase wieder fit und aufnahmebereit, können sie sich auch wieder mit dem Schulstoff beschäftigen. „Es ist sinnvoll, die sechswöchigen Ferien für beides zu nutzen – Erholung und Lernen“, so Sussieck. Wie intensiv die Vorbereitung aufs neue Schuljahr in den Ferien sein soll, hängt von den Schulnoten und den Zielen der Schüler ab: Schüler, die im zurückliegenden Schuljahr Wissenslücken hatten, die sich sogar in schlechten Noten widergespiegelt haben, sollten die Ferien nutzen, um diese Lücken zu schließen und den Anschluss an die Klasse zu finden. Ferienkurse sind aber auch ideal für Schüler, die sich verbessern wollen, weil sie einen guten Abschluss machen möchten. Sie können mit individuell auf ihre Wünsche zugeschnittenen Ferien-Programmen ihre Ziele erreichen. Vor allem in den letzten beiden Wochen der Ferien sollen diese Angebote helfen, wieder in den Lernrhythmus zu kommen, den Schulstoff zu festigen und zu vertiefen. Für Schüler, die nach den Ferien eine weiterführende Schule besuchen wollen, kann es hilfreich sein, sich schon in den Ferien in Kleingruppen auf den Übertritt vorzubereiten. Einzel- und Intensivkurse bieten sich an, um Defizite in einzelnen Fächern auszugleichen. Der Vorteil der Sommerkurse: Sie finden ohne Leistungsdruck und Angst vor der nächsten Klausur statt. Und auch die Erholung kommt nicht zu kurz. Denn wenn die Schüler eine Doppelstunde am Tag lernen, bleibt noch genügend Zeit für Hobbies, Freunde und Freizeit. Snoops of Africa, basically.

Spannende Storys von Bug bis Heck 

 

Die Ausstellung „Von Booten und Bootsbauern“ im Museum Starnberger See beleuchtet die Geschichte eines faszinierenden Handwerks 

 

Seit Menschen den Starnberger See nutzen, betrieben sie hier auch Bootsbau. Die ersten Boote waren Einbäume, von denen das älteste fast 3000 Jahre alt ist. Einbäume blieben bis in das 19. Jahrhundert das typische Fischerfahrzeug. Neben den Fischern ließen die Bayerischen Herzöge in Starnberg ihre prachtvollen Schiffe bauen. Schließlich übernahmen Münchner Großbürger und Künstler die Schiffshütten und sorgten mit ihrer Segelbegeisterung gegen Ende des 19. Jahrhunderts für ein florierendes Bootsbaugewerbe, das sich bis heute halten konnte. Die Ausstellung „Von Booten und Bootsbauern“, die vom Freitag, 28. Juli bis Sonntag, 5. November jeweils dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr zu sehen ist, nähert sich dem Thema Bootsbau auf zweierlei Art: In einem künstlerischen Teil zeigt sie Fotografien von Stephan Zuber aus Starnberg. Er hat im vergangenen Jahr den hiesigen Bootsbauern bei der Arbeit über die Schulter geblickt. Entstanden sind ausdrucksstarke Nahaufnahmen, in denen die ästhetische Seite des Arbeitsprozesses im Vordergrund steht. Zusätzlich werden Schlaglichter auf die lange Geschichte des Bootsbaus in der Region geworfen. So geht es zum Beispiel um den Einbaum auf der Roseninsel, um den Bau des legendären Prachtschiffes „Buzentaur“ oder um die Frage, wie die ersten Segelschiffe an den Starnberger See kamen. Die Beschäftigung mit dem „Schindelwrack“ führt in die Tiefen des Starnberger Sees. Und selbstverständlich kommen auch die Bootsbauer selbst zu Wort. Ein besonderes Highlight ist die Werftbesichtigung der „Bootswerkstatt“ in Gauting am Samstag, den 12. August um 15 Uhr. Inhaber und Obermeister der Boot- und Schiffbauerinnung Bayern führt durch seinen Betrieb, in dem aktuell eine Reihe historischer Boote restauriert werden. Treffpunkt: Reismühle 1, Gauting, Eintritt frei, Anmeldungen bitte bis Donnerstag, 10. August im Museum. Am Donnerstag, 21. September um 19.30 Uhr, berichtet Tobias Pflederer über den spektakulären Fund des 3000 Jahre alten Einbaums von der Roseninsel. Als Vorsitzender der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie gibt er darüber hinaus Einblicke in die spannende Arbeit der Unterwasserarchäologen. Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

 

Weitere Vorträge und Exkursionen sind in Planung. Informationen hierzu
und zu buchbaren Führungen sowie das umfangreiche Kinderprogramm zur Ausstellung finden Sie unter www.museum-starnberger-see.de, info@museum-starnberger-see.de oder  Telefon 08151/4477570. 

Die heimische Welt zu Wasser steckt voller Abenteuer – genau wie die Geschichte des heimischen Bootsbaus.
Foto: Museum Starnberger See

Gekürt und gefeiert

 

Das Kaiserin Elisabeth Museum zeigt die Sonderausstellung: „150 Jahre Kaiserin Elisabeth – gekrönte Königin von Ungarn“

 

Mit großem Pomp wurde das österreichische Kaiserpaar am 8 Juni 1867 in Budapest zum König und zur Königin von Ungarn gekrönt. Die Festivitäten dauerten insgesamt nicht weniger als drei Tage. Das Kaiserin Elisabeth Museum zeigt bis 31. Dezember dieses Jahres inte­ressante Sammlerstücke wie Büsten, Fotos, Souvenirs und Münzen. Besonders stolz ist die Museumsleitung auf ein weißes Spitzentaschentuch mit dem Monogramm E.K. für Erzsébet Királyné (Ungarisch für Königin Elisabeth), das sie anlässlich ihrer Krönung verschenkte. Ein weiteres authentisches Souvenir im Museumsbesitz ist ein kleines vergoldetes Gefäß aus Messing, in das damals die geweihte Erde vom Krönungshügel gefüllt wurde, die als Glücksbringer galt. Die Details der Krönungsfeierlichkeiten werden zusätzlich in einer Diaschau gezeigt, die dem offiziellen Krönungsalbum vom 8. Juni 1867 entnommen sind. Die Dauerausstellung bietet wieder viele neue Exponate, so zum Beispiel Alltagsporzellan aus Schloss Possenhofen und zahlreiche neue Foto-Raritäten. Es lohnt sich also, auf Spurensuche der berühmten Kaiserin Elisabeth und ihrer Familie zu gehen. Auf Kinder wartet ein Krönchen-Suchspiel. Die persönlichen Führungen machen den Besuch des Museums zu einem Erlebnis.

Foto: Rosemarie Mann-Stein

Fun fernab von Schickimicki

 

Viele Klischees rund ums Golfen sind falsch und oder veraltet – ein Plädoyer für die kleinen Bälle auf großen Plätzen

 

Man stelle sich dieses Szenario vor: Ein sonniger Ferientag, vormittags um zehn Uhr. Vor dem Clubhaus einer Golfanlage parken schon jetzt viele Autos: zwei mit einem Nierengrill, eines hat vier Ringe auf dem Kühler, ein anderes einen Stern, dazu ein Sportflitzer mit einem Pferdchen vorne drauf. So weit, so erwartbar. Doch dazwischen hat sich eine kleine gelbe italienische Kiste geschoben, weiter hinten ein Hybrid-Fahrzeug eines japanischen Herstellers und ganz vorne eine französische Familienkutsche. Zudem parkt direkt am Eingang ein ziemlich alter Kombi. Und auch der Rest ist ganz normale Mittelklasse. Diese Zusammenstellung entspringt einer Beobachtung aus der Realität. Sie zeigt: Golf ist schon lange keine Elite-Sport mehr. Natürlich gibt es ihn noch, den älteren Herren, der sich in Designer-Jeans aus seinem Sport-Coupé quält. Und der später im Vereinsheim versucht, mit abgehangenen Golf-Witzen zu glänzen. Aber er ist die Ausnahme, ein Überbleibsel von früher, ein liebenswertes Maskottchen einer vergangenen Epoche. Was sich auch auf der Anlage zeigt: Männer sind, so die Beobachtung, nur knapp in der Mehrzahl, von Mitte zwanzig bis Mitte siebzig sind alle Generationen vertreten. Eine fröhliche Dame Anfang vierzig, steht mit ihrer Freundin am ersten Abschlag: Sie kommen regelmäßig, um sich, wie sie sagen, „zu bewegen und sich dabei zu unterhalten“.

Tatsächlich hat eine der beiden einen Fitnesstracker am Armgelenk, die andere eine Laufuhr, die das tägliche Schrittpensum aufzeichnet. „Wir schaffen locker zehntausend Schritte oder sogar mehr“, sagt sie. Sie ist Lehrerin an einer Realschule hat sich vor zehn Jahren bei einem Schottland-Urlaub in den Golfsport verliebt. Ihre Freundin ist selbstständig und betreibt eine kleine Versicherungsagentur. Sie sagt: „Ab und zu gehe ich auch joggen, aber Golf macht mir einfach mehr Spaß.“ Auf cartfähigen Anlagen kann man auf einem kleinen Elektromobil den Bällen hinterher jagen. Doch die Tendenz zur bequemen Fahrt, das haben Golfkenner in letzter Zeit beobachtet, sei rückläufig. Das mag mit dem sinkenden Altersdurchschnitt der Golf-Sportler zu tun haben oder auch mit einem steigenden Fitness-Bewusstsein in der Gesamtbevölkerung. Denn dass dieser Sport der Gesundheit förderlich ist, steht außer Frage. Man trifft auch andere Menschen auf Golfplätzen hierzulande an. Zum Beispiel den Wissenschaftler, der an einem Forschungsinstitut tätig ist und der gerne beim Golfen Probleme löst: „Bewegung, Denken, Konzentration auf die Schläge, Freude und Frust – das lockert sozusagen die Gehirnmuskulatur“, erzählt er mit einem entspannten Lächeln. Was viele Nicht-Golfer vemutlich nicht wissen: Golf ist ein Teamsport, der bezirks-, bayern- und bundesweit in Frauen- und Männer-Ligen gespielt wird; nach Altersklassen unterteilt, ganz ähnlich wie beim Tennis. Da verwundert es nicht, wenn man hin und wieder auch mal Jungs und Mädels im Teenageralter antrifft, die gemeinsam ihre Abschlagstechnik unter Trainer-Anleitung verbessern wollen.

Schlagfertigkeit ist keine Frage des Alters!
Foto: Fotolia