ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am 23. Oktober 2018 und umfasst den Zeitraum
bis  26. November 2018.  Eingangsschluss für Pressematerial und Anzeigenbuchung ist der
18. Oktober  2018.   
Senden Sie bitte bis dahin Ihre gesamten Unterlagen an: 

kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.

Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

LITERATUR

Cartoons und mehr

Der „Literarische Herbst“ mit Peter Gaymann

 

Das ist ja alles wie im echten Leben: Viele Menschen kennen „Die Paar Probleme“ und andere Karikaturen von Peter Gaymann, etwa die menschlichen Hühner, die in der Sauna sitzen, Yogakurse belegen oder sonstwie den Sinn des Lebens suchen. Aber wer kennt den Mann dahinter? Nach dem Abschluss des Sozialpädagogikstudiums Freiburg beschloss er seiner künstlerischen Leidenschaft nachzugehen und machte sich 1976 als humoristischer Zeichner selbstständig. Vor Kurzem ist er von Köln nach Schäftlarn/Neufahrn in ein ehemaliges Gasthaus, dem „Marienhof“, gezogen. Dort erwartet uns Peter Gaymann in seinem neuen Atelier und erzählt im Rahmen des Literarischen Herbstes über sein 40-jähriges Schaffen und zeigt, wie seine Cartoons entstehen. Ergänzend liest er Texte seiner Vorbilder und Kollegen wie Sempé, Janosch oder Tomi Ungerer.

28.9., 19 Uhr. Anmeldung unbedingt erforderlich. Atelier Peter Gaymann Haarkirchener Str aße7, Hohenschäftlarn/Neufahrn. Anfahrt wegen Baustelle von Starnberg über Wangen. Telefon 08151/90600,· touristinfo@gwt-starnberg.de oder Telefon 08151/55 97 21, · kontakt@kunstraeume-am-see.de.

 

Foto: Privat

 

 

Interaktives Ballett für sieben Tänzerinnen (die sieben Alter), einem Tänzer (der Tod), zwei Violinen („Musen“), Viola und Violoncello, nach William Shakespeare’s „All the world’s a stage“ – Rede von Jacques aus „As you like it“ („Wie es Euch gefällt“).

Das Ballett stellt den Zyklus eines Menschenlebens dar. Vom Augenblick des Lebensanfangs an werden sieben Altersabschnitte mit der ständigen Begleitung des Todes – dem „Schicksal“ – gezeigt. Er erscheint nicht bedrohlich, sondern als selbstverständlicher Gegenpart, der mit den verschiedenen Lebensaltern agiert – „ohne Tod kein Leben“. Die uralte Beschäftigung mit dem Tod wird in Form eines Totentanzes dargestellt, der den Höhepunkt bis zur Wiedergeburt eines neuen Säuglings bildet. Ein neuer Zyklus beginnt.

Die sieben Alter, weiß gekleidet, empfangen vom Tod ein Tuch in einer der Regenbogenfarben, die als Symbol der Seele gelten sollen. Die Musik des Komponisten Graham Waterhouse wird von zwei Geigerinnen gespielt, die nicht nur akustisch in Erscheinung treten, sondern sich selbst tanzend in die Geschichte der Choreographie hineinbegeben.

Es tanzt das Ballettensemble der Musikschule Gilching, Hannelore Husemann-Sieber (Choreographie), Duo ASAP: Almuth Siegel, Ágnes Pusker (Violinen), Malte Koch (Viola), Graham Waterhouse (Violoncello). Aufführungen: „Graham Waterhouse: The Seven Ages“ (Uraufführung), Fr., 12.10./Sa., 14.10., jeweils um 19.30 Uhr, Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums in Gilching.           

KABARETT

„Tutzing ist weit schöner als
wir uns vorstellen konnten“

 

Die 21. Tutzinger Brahmstage vom 14. bis 28. Oktober 2018

 

Achtzehnhundertdreiundziebzig verbrachte Johannes Brahms einen ganzen Sommer in Tutzing am Starnberger See. Von der malerischen Landschaft und dem Blick auf die Berge war er ganz begeistert. „Tutzing ist weit schöner als wir uns neulich vorstellen konnten. Eben hatten wir ein prachtvolles Gewitter; der See fast schwarz , an den Ufern herrlich grün, für gewöhnlich ist er blau, doch schöner, tiefblauer als der Himmel, dazu die Kette schneebedeckter Berge – man sieht sich nicht satt“, schwärmte Brahms in Briefen an den Dirigenten Hermann Levi. So ist es auch nicht verwunderlich, dass einige seiner berühmten Werke, unter anderem die „Haydn Variationen op. 56“ in Tutzing entstanden.

Das Klenke Quartett. ©Marco Borggreve

JAZZ

„Liberetto“, die Dritte

Der Komponist Lars Danielsson in Feldafing

 

Musik muss berühren: Für Lars Danielsson, den Meister des Wohlklangs an Bass und Cello, liegt die Kraft der Musik in der Melodie. Sie ist der Keim, das Energiezentrum, aus dem sich alles entfaltet. Für diese Spielhaltung steht „Liberetto“ auch zum dritten Mal ein. Danielssons Wortschöpfung wird zum Synonym seiner Kunst: Steckt darin doch mit „Libretto“ der Verweis auf die abendländische Kunstmusik als Quelle für seine Kompositionen und den ihnen innewohnenden lyrischen, sanglichen Charakter. Lars Danielsson (b, clo) , John Parricelli (g), Grégory Privat (p), Magnus Öström (dr).  Konzert: Lars Danielsson: Liberetto III, Fr., 5.10., 20.30 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Feldafing.

 

Jazzfest ganz kompakt

„All That Jazz @ Starnberg“ an drei Tagen

 

Days of Happiness – Ein buntes Festival mit neun Konzerten an drei Tagen: „All That Jazz @ Starnberg“ präsentiert sich im Oktober an drei Tagen in der Schlossberghalle. Statt zehn Konzerten rund ums Jahr findet All That Jazz @ Starnberg heuer unter dem Motto „Days of Happiness“ statt. Das Programm besteht aus spartenübergreifender Musik und Podiumsdiskussionen mit bekannten Jazzmusikern und Journalisten zum Thema „Der Jazz als Schule der Demokratie“.  Es finden kostenlose Workshops statt, Konzerte mit jungen Starnberger Jazzbands und ein Musiktheater für Kinder. Schülerbands des Starnberger Gymnasiums und der Musikschule Starnberg präsentieren ihr Können auf der Bühne.

„Days of Happiness“ vom 11. bis 13. 10., Schlossberghalle Starnberg. Informationen und Tickets im Internet unter www.all-that-jazz-starnberg.de.

 

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, in dem sich angesichts des 20-jährigen Jubiläums der Festspiele alles um Brahms Werke drehte, werden in diesem Jahr auch klassische Stücke von anderen Künstlern gespielt. Insgesamt stehen in diesem Herbst drei Konzerte, ein Liederabend sowie eine Filmmatinee auf dem Programm. Zum Auftakt am 14. 10. spielen Pianist Martin Stadtfeld und das Klenke Streichquartett Bachs Chaconne sowie Brahms Klavierquintett op. 34. Am 17.10. gibt es einen Liederabend mit Andrea Jörg in der Galerie Benzenberg. Begleitet von Julian Riem (Klavier) singt Jörg Lieder von Schumann, Brahms und Strauss. Am 21.10. präsentieren Klarinettist Roman Gerber und das Goldmund Streicherquartett Klarinettenquintette von Mozart und Brahms, und am 28.10. wird es zum Finale eine Filmmatinee mit Brahms-Dokumentionen und Konzertmitschnitten im Kurtheater Tutzing geben. Am Abend spielt das „Trio Vivente“ das Clara Schumann Trio op. 17 (g-Moll), Marc-Aurel Floros „Eismeer“ und J. Brahms Trio op 87 (C-Dur).www.tutzinger-brahmstage.de. Karten: www.kunstraeume-am-see.dewww.buchhandlung-held.de

Aus drei mach eins

Musikkabarettisten gemeinsam auf der Bühne

 

Drei Männer nur mit Gitarre – „Kapitel II“: Hinter diesem Namen verbergen sich die Liedermacher und Kabarettisten Keller Steff, Roland Hefter und Michi Dietmayr. Drei völlig unterschiedliche Charaktere, die auch solistisch unterwegs sind, verbinden spontanen Witz mit purer Spielfreude. Das garantiert bayerisches Kabarett vom Feinsten! Mo. 01.10., 20 Uhr, Einlass um 18 Uhr. Monis Brettl im Oberen Wirt Gilching. www.kulturmoni.de

 

„Forgotten Angel“

Ausstellung in der Haleh Gallery

 

Forgotten Angel: Die vergessenen Opfer von sexuellem Missbrauch sind das Thema der Einzelausstellung „Forgotten Angel“ der Künstlerin Sara Sarshar. Mit ihrer Kunst möchte sie den vergessenen Opfern ein Bild geben und dem tabuisierten Thema entgegentreten. Das Konzept des Verborgenseins ist der visuelle Leitfaden in der Ausstellung, die ausgestellten Arbeiten sind teilweise im Verborgenen – genauso, wie Missbrauchsopfer oft unsichtbar bleiben. Einige der Arbeiten verstecken sich in der Ausstellung etwa hinter einem Plastikvorhang und können nur auf den zweiten Blick entdeckt werden.

Sarshars Kunst provoziert emotional, soll aber auch ein Bewusstsein für diese Themen schaffen. Dafür wählt die Künstlerin die Ästhetik der Installation, die oftmals aus Skulpturen und Plastiken, Malereien, Textilien und Videos bestehen. „Ich habe mich dazu entschieden, mit dem Medium der Installation zu arbeiten, um eine absolute Atmosphäre zu erschaffen. Denn die Wahrheit, die wir durch unsere Wahrnehmung erschaffen, ist bedeutend. Die Bewegung, das Atmen, das Nacherleben, alle Sinne werden angesprochen in der Installation und machen diese Phantasie glaubwürdig. Es ist, als ob man in der Geschichte, in dem Stück lebe. Das Publikum macht seine eigene Erfahrung“, sagt die Künstlerin.

 

Die Einzelausstellung „Forgotten Angel“ der Künstlerin Sara Sarshar ist noch bis 19.10.2018 zu sehen in der Haleh Gallery, in 82335 Berg am Starnberger See; www.haleh-gallery.com

 

Den kompletten Sommer, den Brahms dort verbrachte, komponierte er, ganz unter dem Einfluss der herrlichen Umgebung am Starnberger See. In Erinnerung an seine tiefe Verbundenheit zu dem Ort finden schon seit Jahren die Tutzinger Brahmstage statt.

Das Musikfestival ist längst Anziehungspunkt für Klassikfreunde und Brahms-Fans weit über die Region hinaus. In diesem Jahr werden die Brahmstage zum 21. Mal vom 14. bis 28. Oktober veranstaltet. Hauptspielstätte des vom Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V. in Kooperation mit „KunstRäume am See“ veranstalteten Festivals ist Schloss Tutzing, Sitz der Evangelischen Akademie.

KONZERTREIHE

Musikfreunde Tutzing

Schlosskonzerte mit „Berlin Counterpoint“

 

Saisonauftakt der
Schlosskonzerte: 

Am 7.10. eröffnet „Berlin Counterpoint“ – fünf Bläser und Klavier – die Saison 2018/19 der Musikfreunde Tutzing. Berlin Counterpoint ist ein recht neues Ensemble, dessen Musik geprägt ist von der kulturellen Diversität jedes einzelnen Mitglieds. Die jungen Musiker kommen aus Rumänien, Deutschland, England, Slowenien, den USA, der Türkei und sprechen eine gemeinsame Sprache – die der Musik. Die sechs Instrumentalisten repräsentieren das moderne, multikulturelle, energiegeladene und kreative Berlin – deshalb der Name. Mit brillantem Klang, durchgehend virtuosen, risikofreudigen und durchdachten Interpretationen. Seit seiner Gründung 2007 hat Berlin Counterpoint hochgepriesene Konzerte geben, etwa beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, beim Rheingau Festival, beim Brandenburgischen Musiksommer und beim Istanbul Festival. Eine erste CD mit Werken von Barber, Connesson, Strauss, Beethoven und Poulenc ist 2014 erschienen. Beim Konzert in Tutzing werden auch Werke dieser CD zu hören sein. Konzert: 7.10., 19.30 Uhr, Schloss Tutzing. Karten ab 24.9.,  Buchhandlung Held (Telefon 08158/8388). Weitere Infos: www.musikfreunde-tutzing.info 

 

Foto: Berlin Counterpoint; Logo: Privat

GALERIE

KONZERT

Klare Statements

Jamaram gastieren im Gautinger Bürger- und Kulturhaus Bosco

 

Freedom of speech, das Recht auf freie Meinungsäußerung – Wer möchte es manchmal nicht modifizieren in „Freedom of Screech“ und einfach mal loskreischen? Die Gruppe Jamaram nehmen sich dieses Recht heraus. Dieser Wanderzirkus in Sachen Reggae und Rock’n’Roll ist seit Jahren auf den Bühnen Europas, Afrikas und Südamerikas zu Hause. Hand- und herzgemachte Songs ohne Grenzen und Mauern – bunte Vielfalt und Lebensfreude, in der Musik sowie im echten Leben.

Bunt is beautiful – mit unaufhaltsamen Rhythmen reißen Jamaram auch die Besucher im Gautinger Bosco mit.
Foto: Jamaram GbR

An die 2000 Liveauftritte haben Jamaram seit ihrer Gründung um die Jahrtausendwende in München schon absolviert. Ihre Energie ist ungebrochen und mit ihrem 2017-er Album „Freedom Of Screech“ legen sie nochmal zu – zusammen mit Reggae, Ska und Dub finden da auch Hiphop neben R‘n‘B und Latin ein gutes musikalisches Zuhause. Jedes einzelene ihrer Stücke ist Statement für Weltoffenheit und Respekt, gegen Intoleranz und Abschottung. Konzert mit Tom Lugo, Gesang; Samy Danger, Gitarre; Murxen Alberti, Schlagzeug; Benni Beblo, Bass; Lionel Wharton, Keyboards; Nik Thäle, Percussion; Gionvanni Pecorini, Saxophon; Daniel Noske, Trompete. Fr., 28.09., um 20 Uhr im Bosco Gauting; www.bosco-gauting.de.

FOTOGRAFIE

THEATER

Bewegung festhalten

Ausstellung Oskar Henn im Bosco

 

Jazz & Tanz: „Der Motor meiner Foto- und Videoarbeit ist die Musik in ihren vielen Facetten und Klangfarben“, sagt der 1947 geborene Münchner Fotograf Oskar Henn, der vor allem durch seine Live-Aufnahmen bei Jazz, Ballett und Tanz bekannt geworden ist. Dabei gelingt es ihm besonders gut, die Intensität des Moments und die Freude der Künstler an der Musik zu visualisieren. Seit 1999 begleitet er die Münchner Jazz- und Ballett/Dance-Szene mit seiner Fotokamera und ist „Hausfotograf“ im Jazzclub Unterfahrt.  Fotografie und Musik waren lange Hobbys des Maschinenbau-Diplomingenieurs, bis eine schwere Erkrankung das Ende der beruflichen Laufbahn erzwang. Musik und Fotografie halfen ihm schließlich bei der Bewältigung der Krankheitsfolgen und eröffneten eine neue Lebensperspektive.

Seine Fotos werden von Musikern, Choreographen und Tänzern ebenso wie von der Presse, Jazz- und Tanzmagazinen verwendet und gedruckt. Zudem präsentierte er seine Bilder in vielen Ausstellungen in München. Seit 2011 hat Henn sich zudem auf Videomitschnitt von Konzerten spezialisiert mit demselben Ziel wie bei der Fotografie: die Intensität des Moments und die Freude der Künstler zu visualisieren. Mit Bildern von Oskar Henn wurde 2006 die erste Ausstellung im bosco eröffnet. Zum 25-jährigen Bestehen des Theaterforums zeigen wir eine kleine Auswahl seines breiten Spektrums an spektakulären Jazz- und Tanzbildern.

Ausstellung bis 27.10. zu den Öffnungszeiten des Bosco Gauting und während der Abendveranstaltungen.

www.oskar-henn.de, www.bosco-gauting.de

 

Die „alte Dame“ in Weilheim

Musikkabarettisten gemeinsam auf der Bühne

 

Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt im Stadttheater Weilheim: Klara war siebzehn Jahre alt, als sie vom neunzehnjährigen Alfred Ill ein Kind erwartete. Der junge Mann leugnete die Vaterschaft und gewann vor Gericht, weil er Zeugen bestach. Klara musste die kleine Stadt verlassen, entehrt und mittellos. Das Kind verlor sie, verdingte sich als Prostituierte, heiratete schwerreich.

Stets Hochsaison

Die Heimatbühne Starnberg zeigt
„Im weißen Rössl“ in der Schlossberghalle

 

Singspiel „Im weißen Rössl“: Im Salzkammergut da kann man gut lustig sein - Unter diesem Motto möchte die Heimatbühne Starnberg ihrem Publikum heuer ein besonderes Schmankerl bieten. Ab 27.09. wird das Singspiel „Im weißen Rössl“ in der Fassung von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg in der Schlossberghalle Starnberg aufgeführt. Vielen wird die beliebte Komödie um die Wirtin Josepha und den quirligen Kellner Leopold, ebenso wie die unvergessenen Melodien („Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“) noch in guter Erinnerung sein. Für das leibliche Wohl ist an diesem Abend ebenfalls bestens gesorgt. Für einen lustigen Theaterabend mit viel Musik, bei Brotzeit und Bier ist also besten gesorgt. Aufführungstermine: 27., 28., 29.09., 03.,04.und 05.10. jeweils um 20 Uhr, am 30.09. um 17 Uhr.

Karten: Vorverkaufsstellen im Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land, Tel.: 08151/90600 oder im Rathaus, Kulturamt, Tel. 08151/772-136 oder -170 .

 

 Doch auch nach 45 Jahren und acht weiteren Ehen vergaß sie nicht. Claire Zachanassian – so heißt die Milliardärin jetzt – besucht ihre alte Heimat und fordert Gerechtigkeit.

Ihr Angebot: eine  Milliardensumme für den Tod Alfred Ill. Zunächst herrscht allgemeines Entsetzen. Alfred Ill vertraut auf den Schutz rechtsstaatlicher Normen. Keiner würde es wagen, ihn zu töten. Doch er muss erkennen, dass es nicht so ist. Die Aussicht auf Geld scheint Phantasien freizusetzen. Das Angebot verführt die Stadtgemeinschaft – solange, bis es eine Mehrheit gibt. Und die ist einstimmig. Komisch ist dieses Theaterstück nicht. Komisch ist es höchstens im Sinne der alten Komödie, die Typen auf die Bühne bringt, deren Verhalten Unbehagen verursacht. Das 1956 uraufgeführte Stück gehört zu den größten Werken der Theaterliteratur. Im Stadttheater Weilheim inszeniert von Celino Bleiweiß. Die Rolle der Claire Zachanassian spielt Yvonne Brosch. Vorstellungen: 12./13./25./26./27.Oktober um 20 Uhr; 19./28. Oktober um 18 Uhr. Info: www.weilheimer-festspiele.de (kein Kartenverkauf über Internet). Vorverkauf: Veranstaltungsbüro Stadt Weilheim, Tel.: 0881/ 682 732 u. 733, Kreisbote Ticket-Service in der Kundenhalle Sparkasse Oberland, Tel.: 0881/ 68611 u. 12.

 

Lorca und Cohen

Ehrerbietung im Kulturbahnhof Starnberg

 

Die Würde des Schmerzes – Leonard Cohen und Federico García Lorca: Thomas Kraft erzählt unterhaltsam und spannend aus beider Dichter Leben und vor allem davon, was den Kanadier Leonard Cohen mit dem Andalusier Federico García Lorca verband. Flamencogitarrist und Sänger Ricardo Volkert begleitet die Lesung mit eindrucksvollen Vertonungen aus García Lorcas „Zigeuner Romanzen“, andalusischen Volksliedern und Songs von Leonard Cohen. Musikalische Lesung mit Thomas Kraft und Ricardo Volkert, Fr. 28.9. um 19.30 Uhr, Wartesaal für allerhöchste Herrschaften, Bahnhof Starnberg. Karten: E-Mail kulturbahnhof@starnberg.de oder touristinfo@gwt-starnberg.de

SINGSPIEL

LESUNG