ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am 30. April 2019  und umfasst den Zeitraum  bis  27. Mai2019.  Sie erreichen uns unter der Adresse kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.  

Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

PASSINGSKONZERT

Grand Tour: Der Titel der Ausstellung „kreuz und quer“ spielt unter anderem auf die Welt-Ausstellungs-Tournee der beiden Künstler Moritz Götze und Rüdiger Giebler aus Halle an, die aktuell direkt aus New York nach Starnberg kommen. 

„Wir identifizieren uns sehr mit dem mitteldeutschen Raum und lassen dessen Inspiration – vor allem kulturell und historisch – in unsere Arbeiten einfließen“, sagen beide unisono. Im Rahmen ihrer Tour begeben sich die Malerfreunde – geschichtsbesessen und antizyklisch – auf die „Suche nach künstlerischer Balance zwischen Heimatmuseum und Nationalgalerie“, wie es im Begleitbuch heißt. London, Paris, New York, Starnberg – die beiden Künstler sind auf Grand Tour. Erkenntnisse und Eindrücke, die sie auf gemeinsamen Bildungsreisen gesammelt haben und die sich regelmäßig in Form von Kunst entladen, werden nun in Gestalt einer exzessiven Ausstellungstournee der Welt zurückgegeben. 

 

Im Rahmen der Ausstellungsreihe nah-fern in der ehemaligen Schalterhalle des Kulturbahnhofs Starnberg: „kreuz und quer“ – Moritz Götze und Rüdiger Giebler  –  Malerei, Zeichnungen. Vernissage: Mi. 20. 3., 19 Uhr / Finissage; So. 14. 4., 16 Uhr. Ausstellung von 21. März bis 14. April. 

 

AUSSTELLUNG

GETEILTES SELBST: Mit der Einzelausstellung GETEILTES SELBST zeigt die Haleh Gallery in Berg derzeit einen thematischen Überblick über das künstlerische Schaffen der Künstlerin Annegret Soltau, die auf eine mehr als 40-jährige künstlerische Karriere zurückblicken kann und zu den bedeutendsten Vertreterinnen der feministischen Kunst zählt. Annegret Soltaus künstlerischer Ausdruck ist weit gefächert und umfasst verschiedene Medien, wie etwa Videos und Fotoradierungen. Mit ihren Arbeiten leistete die Künstlerin einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der performativen und experimentellen Kunst in den 1970er und 1980er Jahren. In Annegret Soltaus künstlerischem Werk spielen vor allem körperliche Prozesse eine tragende Rolle. Der Titel der Ausstellung GETEILTES SELBST verweist auf Soltaus künstlerische Praxis und die Inszenierung des eigenen Körpers. In ihren Arbeiten dekonstruiert die Künstlerin die Bilder ihres Körpers und setzt die Fragmente oftmals neu zusammen. Ausstellung bis 3. Mai 2019. HALEH Gallery, Aufkirchner Straße 4, 82335 Berg. Weitere Informationen: www.haleh-gallery.com

Foto: Privat

Foto: Foto: Rüdiger Giebler

Das Passionskonzert der Musica Starnberg findet am 7. April um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Maria, Starnberg statt

 

Im diesjährigen Passionskonzert schlägt Musica Starnberg einen Bogen von der Renaissance bis zur Romantik, von Spanien bis Dänemark. Der große Bogen spiegelt sich dabei auch im Ensemble wider: Diesmal singt der Chor a capella mit großem Chor, kleinem Soli Chor und Einzelstimmen aus den eigenen Reihen. Das Orchester spielt, unterstützt von den Solisten Angelika Besch (Violine) und Irenen Daxinger (Oboe), rein instrumentale Stücke. Künstlerischer Leiter ist Max Frey. Er springt dankenswerter Weise für Ulli Schäfer ein, der diesmal nicht dabei ist, aber im Herbst wieder am Pult stehen wir.

Folgende Werke werden gespielt:    
Tomás Luis de Victoria (1548-1611) Requiem à 4 voces (1583) für Chor à cappella, Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Psalm 22 - „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (MWV B51) für Chor à cappella und Solostimmen, Johann Sebastian Bach (1685-1750) Konzert d-moll (BWV 1060) für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo, Carl Nielsen (1865-1931) Little Suite a-moll (Op. 1) für Streichorchester.
Konzert am 7. April 2019 um 17 Uhr in der Kath. Stadtpfarrkirche St. Maria Starnberg. Infos: www.musica-starnberg.de, Karten: karten@musica-starnberg.de oder Telefon: (08151) 446 34 22.

 

beim Friseur

Vorstellung der aktuellen STARNBERGER HEFTE 21 – mit Gesang und Gitarre

 

Nach dem ersten Naserümpfen über das allzu triviale Thema flossen die Beiträge reichlich. Ein Besuch beim Friseur – das ist ein Schritt aus der Wohnung in die Muße des Beobachtens, ins entspannte Gespräch. Man greift zur Illustrierten. Ein Blick aus den Augenwinkeln zum benachbarten Drehstuhl. Ist das nicht die ehemalige Ministerin? Außerdem ist das Thema global: Dauerwellen am Gelben Fluss, der Geruch von verbranntem Horn beim türkischen Friseur.Und es hat auch eine juristische Seite, die Viola de Blecourt brillant darlegt.

AUSSTELLUNG

„INSPIRATION FARBE“: Der Ausstellungstitel verrät viel über die Arbeitsweise der Künstlerin Marion Kausche aus Planegg: Die pure Freude an der Welt der Farben inspiriert sie in der Malerei – Farben und Farbwirkungen sind in ihren Werken primär ihr Thema. Und wer einmal in ihrem Atelier war, kann diese Inspirationskraft meist sofort nachempfinden: Weit über 100 Farbtöne stehen als Pigmente in einem offenen Wandregal in durchscheinenden Gläsern und verlocken zum Experimentieren. Die Künstlerin verwendet diese Pigmente, in Acrylemulsion gebunden, für ihre konsequent gegenstandslosen Bilder in – mal transparent, mal deckend aufgetragen  – Flächen und Strukturen in unterschiedlichem Pinselduktus.
Dazwischen setzt sie auch zeichnerische Elemente aus Ölkreide. Die Ausstellung umfasst rund 50 Bilder, von kleineren Papierformaten bis zu größeren Formaten auf Leinwand, mit ganz neuen Arbeiten und einem Werk-Querschnitt vor allem aus den letzten drei Jahren. Marion Kausche – Inspiration Farbe. Ausstellung im Rathaus Gilching vom  29. März bis  6. Mai. Vernissage am 28.3., 19 Uhr. Öffnungszeiten des Rathauses: Mo, Di, Do, Fr von 8 - 12 Uhr, sowie Mi von 7 - 12 Uhr und Do von 17 -19 Uhr. Infos: www.marion-kausche.de.

 

Die Blendung Simsons, Ausschnitt. Rembrandt van Rijn, 1636 (Ffm, Städel). Fotografie: Manfred Eich

Der Friseursalon wird zum Ort der Reflexion, wenn der Philosoph Björn Vedder bei Bash Barbers in der Münchner Augustenstraße seinen Essay „Reicher Pöbel: Über die Monster des Kapitalismus“ vorstellt. Schließlich reicht das Thema in die Tiefe biblischer Mythen. Simson sagt zur schönen Delila: „Wenn ich geschoren würde, so wiche meine Kraft von mir ...“ (Richter 16,17).

Nicht zuletzt bilden Friseurbesuche eine Erinnerungskette, die zurück in Jugend und Kindheit führt, so in Ulrich Adlers kleiner Geschichte der Starnberger Friseursalons. Und Victoria Lehmann befasst sich in einem Poetry-Slam-Text mit der „Frise“ ihres jüngeren Bruders.

Eingestreut sind einige Gedichte und Plaudereien von Gudrun Pfister, Patricia Czezior, Julia Behr und Edgar Frank, die zwar nicht vom Friseurbesuch handeln, aber dabei erzählt werden könnten.Ein Gegengewicht zu dieser fließenden Welt bilden die Notizen des früheren Filmclub-Leiters Olaf Neumann (1939-2017). Das Exzerpt stellte Volker Rühle zusammen (1955-2017), der bei seiner Auswahl besonderen Wert auf Aphorismen zum Thema Schreiben legte. Olaf Neumann war nämlich, wie seine frühere Schülerin Petra Morsbach erzählt, auf der Suche nach dem unangreifbaren, dem perfekten Satz.

 

Vorstellung Starnberger Hefte mit musikalischer Begleitung von Ehrentraut Habersetzer (Gesang) und Thomas Maier-Bandomer (Gitarre): Do., 28.3, um 19.30 Uhr im Café Prinzregent, Starnberg, Bahnhofplatz 12. Der Eintritt ist frei.

 

JAZZ & WORT

Lyrik vertont: Am 7. April eröffnet der HOF AM MÜHLBACH in Wilzhofen bei Weilheim den musikalischen Frühling mit der Reihe „Elf nach Jazz“: Vorgetragen werden Lyrikvertonungen von Rainer Maria Rilke, Erich Kästner, Theodor Fontane und Hermann Hesse sowie ausgewählte Jazzstandards von den Musikern Maximilian Höcherl (Gesang, Kornett), Maruan Sakas (Klavier) und Jürgen Junggeburth (Kontrabass, Percussion).

 

 

MUSIK

Stars von Morgen: Mit TWO WELL´s – Maria (Violoncello) und Matthias Well (Violine) – erobert nun die dritte Generation der Well-Familie („Biermösl-Blosn“, „Wellküren“) die Bühnen. Klassischer zwar, aber immer mit einem leichten Augenzwinkern und dem Hang zu kabarettistischen Ausflügen. Obgleich Maria und Matthias sich der klassischen Musik widmen, treten sie noch häufig bei Konzerten der Well-Familie und zusammen mit Gerhard Polt auf. Beim Konzert in Tutzing spielen sie Werke von Bach, Haydn, Kodaly, Glier, Ginzel u.a.. Konzert: So., 7.4., 19.30 Uhr, Musiksaal der Ev. Akademie, Tutzing.

 

Kartenvorverkauf bei der Buchhandlung Held (Tutzing, Hauptstr. 70 Tel. 08158/8388), Restkarten ab 18.45 Uhr an der Abendkasse. Infos sowie Kartenreservierungen auch bei: Ursula Müller (Telefon: 08158/3876).     

 

 

Foto: Hans-Peter Hösl

Höchste Qualität und Tradition: Unter dem Festivalmotto „Aussicht“ finden vom 7. bis 28. April 2019 die 19. Starnberger Musiktage unter der Künstlerischen Leitung von Professor Rudens Turku statt. Auch heuer werden wieder international renommierte Professoren für eine konzentrierte musikalische Atmosphäre sorgen. Seit der albanische Geigensolist Rudens Turku das stetig wachsende Format im Jahr 2000 in der Region verankert hat, liest sich die Liste der gastierenden Künstler wie das „Who is Who“ der klassischen Szene. Und so erwartet die Besucher auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Konzertprogramm.

Ihre Mitwirkung als Dozenten zugesagt haben unter anderem Ana Chumachenco sowie die Professoren Wen-Sinn Yang, Kai Frömbgen, Milana Cherniavska, Sybille Mahni und Stephanie Winker. Im Zeitraum der Starnberger Musiktage versammeln sich außerdem Studenten aus aller Welt im Ort, um ihre Spieltechnik zu perfektionieren und mit den namhaften Profis zu musizieren. Damit hat sich das Festival national und international einen festen Platz im Bereich der Nachwuchsarbeit erobert. 7. bis 28. April 2019. Sämtliche weitere Informationen unter: www.starnbergermusiktage.de, info@schlossberghalle-starnberg.de.

 

 

 

MUSIK

Die Zusammenarbeit der drei Musiker bringt zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane eine erste WORT-lastige Vorstellung ins Haus, ein Verschmelzen von Musik und Text in Gesang und Rezitation.

Jazz & Wort am 7. April 2019 um 17 Uhr, HOF AM MÜHLBACH, Mühlenstr. 9, 82407 Wielenbach-Wilzhofen, www.hof-am-muehlbach.de

 

 

STARNBERGER HEFTE