ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am 24. Juli 2018 und umfasst den Zeitraum bis 27. August 2018.   Eingangsschluss für Pressematerial ist der 18. Juli 2018.
Kontakt: kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.       
 

Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

CARL ORFF - FEST

2018 startet das Carl Orff-Fest Andechs Ammersee mit einem Orff-Fest am 8. Juli zu dessen Geburtstag im „Ziegelstadel“. Dem Ort, an dem Orff seine produktiven letzten Jahre und Hauptschaffensperiode verbracht hat. Am 12. August wird das Bachsche „Osteroratorium“ zusammen mit dem „Osterspiel“ von Carl Orff gespielt (Münchener Bach-Chor unter der Leitung von Hansjörg Albrecht zusammen mit dem Münchener Bach-Orchester sowie bayerischen Schauspielern).

 

Weitere Highlights sind die Gegenüberstellung Ravels „Bolero“ auf zwei Klavieren mit Orffs „Zweitem Stasimon“ aus „Oedipus der Tyrann“ für Sprecher, zwei Klaviere und Schlagzeug. Bachs „Goldberg-Variationen“ finden sich im Spiegelkanon aus dem „Spiel vom Ende der Zeiten“ von Orff wieder. Zudem findet das Finalkonzert des internationalen Carl-Orff Kompositionswettbewerbes mit Uraufführungen der zehn nominierten Werke statt.

www.carl-orff-fest.de

KONZERTE

Ungehörte Klänge: Zwei international aktive Klangabenteurer der Extraklasse, nicht nur als Protagonisten der ad hoc-Musik in Portugal oder Europa, sind Gäste im 85. Salon für KLANG + KUNST, um im Trio die Verbindung von Neuer Musik, Avantgarde Jazz und genre-übergreifender Ansätze ‚unplugged‘ im Klanglabor auszuloten. Das Konzert ist eine Premiere. Die Musiker Ernesto Rodrigues (Violine), Guilherme Rodrigues (Violoncello) und Udo Schindler (Blasinstrumente) beschäftigen sich seit langem mit den erweiterten Instrumententechniken Geräusch, Mikrotonalität, Mehrklänge und Verfremdungen. Die Musiker werden einen spannenden Klangraum kreieren und bisher Ungehörtes produzieren.

Beide Rodrigues‘ gelten seit langer Zeit als ein essentieller Bestandteil der Improvisationsmusikszene – ihre Musik ist auf zahlreichen Tonträgern verlegt.

 

85. Salon für KLANG + KUNST,
Freitag, 29.6., 20 Uhr, Bergstrasse 28c, 82152 Krailling.

Foto: privat

Facetten des Lebens: 1984 tourte die Sammlung von Lothar-Günther Buchheim unter dem Titel »Der deutsche Expressionismus« durch Japan. Im Kunstmuseum der Präfektur Mie in Tsu, sah der damals 36-jährige Sutemi Kubo erstmals Werke der deutschen Künstlerge-meinschaft »Die Brücke«. Insbesondere die Holzschnitte der Brücke hatten es ihm angetan. Fortan gelingt es dem Künstler, die Tradition des japanischen Holzschnitts mit der gröberen, an der natürlichen Maserung orientierten Formensprache der Holzschnitte der »Brücke«-Künstler zu verbinden. Erstmals werden diese Arbeiten in einem Museum in Deutschland gezeigt. In die Auswahl von 100 repräsentativen Werken von Kubo mischen sich druckgrafische Arbeiten aus der Sammlung Buchheim, die 1984 in Japan ausgestellt waren. Darunter sind Blätter der Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller sowie anderer Protagonisten der deutschen Moderne wie Max Kaus, Christian Rohlfs, Max Beckmann und Otto Dix. Die Ausstellung ist in acht Kapitel untergliedert: »Selbstsuche«, »Familie«, »Mein Christentum«, »Liebende«, »Meine Landschaften«, »Universum«, »In dieser Welt« und »Was ist der Mensch?«.

„Sechs Bäume und ein Mensch“ (Holzschnitt, 2011) Sutemi Kubo.       

© Sutemi Kubo

 In seinen Holzschnitten reflektiert Kubo alle Facetten des Lebens: Schicksalsschläge ebenso wie die Erfahrung von Glück im Kreis der Familie. Charakteristisch für sein Werk sind die zeichenhaften Verdichtungen anekdotischer Bilderzählungen, die oft ins Groteske spielen. Der Leidensdruck, unter dem die Holzschnitte geschaffen wurden, ist spürbar. Durch seine liebenswerte Selbstironie gibt Kubo ihnen jedoch stets eine Wendung ins sympathisch Heitere. Bilder, die alle kulturellen Verschiedenheiten überwinden.


Sutemi Kubo „Meine Brücke“,  Buchheim Museum 23.6. bis 23.9., www.buchheimmuseum.de