ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am 24. Oktober 2017 und umfasst den Zeitraum bis 27. November 2017.  Eingangsschluss für Pressematerial ist der 17. Oktober 2017. Senden Sie bitte bis dahin Ihre gesamten Unterlagen an: kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.        

 

Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

Foto: Titus Waldenfels

Der Münchner Multi-Instrumentalist Titus Waldenfels spielt eine unvorhersehbare Kombination zwischen Django-Reinhardt, von Tex-Mex und Ska beeinflusstem Blues und Anklängen an die Weltmusikpioniere Embryo. Dabei bedient er simultan zu diversen Saiteninstrumenten eine Bassgitarre mit dem Fuß. Bei seinem ersten Auftritt in Starnberg begleiten ihn Sängerin Silvia-Maria Jung und Harfenistin Konstanze Kraus. Fr., 6.10., 19.30 Uhr, Bahnhof Starnberg im „Wartesaal für allerhöchste Herrschaften“, www.starnberg.de   

 THEATER

Rendezvous mit dem Groove:  Das Index 4-Percussion Quartett führt durch den bezaubernden Kosmos der Schlaginstrumente: mitreißende Stücke, neue Klänge, gewaltige Energie und Dynamik prägen die Konzerte des Ensembles, das größtenteils für die gespielten Kompositionen verantwortlich zeichnet. Erleben kann man das Quartett demnächst im Rahmen der dritten Gilchinger Kunst- und Kulturwoche, die heuer vom 13. bis 22. Oktober stattfindet und die mit wieder mit einer Mischung ungewöhnlicher Darbietungen, unter anderem aus den Bereichen Literatur, Kino, Jazz, Klassik sowie bildende und Foto-Kunst, besticht. Durch die unterschiedlichen Charaktere der Instrumente und der Mitglieder des Index 4-Percussion Quartetts entstehen immerzu kreative Wege zu neuen Klangerlebnissen. Auf der Bühne tummelt sich ein buntes Sammelsurium an konventionellen und exotischen Musikinstrumenten: Mit phänomenal-virtuosen Marimbapassagen, einer Blumentopfmeditation, witziger Percussion-Pantomime und einer rhythmischen Reise auf andere Kontinente fasziniert das Quartett sowohl klanglich als auch visuell. Das spannende Wechselspiel von rasanten musikalischen Höhepunkten und ruhigen, fast meditativ anmutenden Klangwelten lässt das Publikum mit Neugier und Freude die große Bandbreite moderner Percussionmusik entdecken. Sa., 21.10., 20 Uhr, Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums, www.kulturwoche-gilching.de     

Foto: privat

In der Reihe „Elf nach Jazz“ spielt das Trio Ressle, Pöschl, Junggeburth „Great American Songs“: Für Josef Ressle (Klavier), Jürgen Junggeburth (Kontrabass; siehe Foto) und Sunk Pöschl (Schlagzeug) bleibt die Interpretation der Jazz-Standards eine Herausforderung, die einerseits Kreativität abverlangt und Freiheit und Experimentierfreude zulässt, dennoch andererseits in der Tradition des Jazz verwurzelt bleibt.

Fr., 13.10., 20.11 Uhr, Hof am Mühlbach, Mühlenstraße 9, 82407 Wilzhofen, www.hof-am-muehlbach.de

 KINO

Foto: Christoph Hellhake

Ihrer Vision eines Quartetts für klassisches Repertoire haben sich Maria Reiter (Akkordeon), Esther Schöpf (Violine), Peter Bachmann (Cello) und Philipp Stubenrauch (Kontrabass) keinen Dämpfer aufsetzen lassen – deshalb nennt sich das Ensemble auch „non Sordino“. An diesem Abend im Zeichen der Menschenrechte kommen unter anderem Werke von Bach, Mozart, Tschaikowski, Debussy und Gershwin zur Aufführung, bereichert durch Texte zum Thema – gelesen von Peter Veit. Der Erlös geht an die Amnesty International Gruppe Würmtal und den Helferkreis Asyl Würmtal. Di., 17.10. um 20 Uhr, Kupferhaus Planegg, www.kulturforum-planegg.de

 KUNSTPREIS

Foto: Veranstalter

 LITERATUR

 KONZERTREIHE

Brahmissimo!

Mit einem außergewöhnlichen Jubiläumsprogramm feiern die Tutzinger Brahmstage vom 15. bis 29. Oktober ihr 20-jähriges Bestehen

 

Die Tutzinger Brahmstage sind Anziehungspunkt für Klassikfreunde weit über die Region hinaus. Nicht ohne Grund ist Tutzing Schauplatz der Konzertreihe, hier verbrachte Johannes Brahms 1873 einen glücklichen Sommer. Er genoss das traumhafte Ambiente am Starnberger See und komponierte bedeutende Werke, unter anderem die Haydn-Variationen op.56. Die Tutzinger Brahmstage verdanken ihre große Beliebtheit den Künstlern von Weltruhm, die heuer erstmalig ausschließlich Werke von Johannes Brahms darbieten werden, inklusive alle in Tutzing komponierten Werke des Meisters: neben den Haydn-Variationen op. 56, die Lieder und Gesänge op. 59 und die beiden Streichquartette op. 51.

Diese Aussicht auf den Starnberger See und die Alpenkette mag auch Johannes Brahms zu Meisterwerken inspiriert haben.
Foto: EAT-Archiv
Zu Gast im Jubiläumsjahr sind das Duo d’Accord (15.10.), das weltbekannte Mandelring-Streichquartett (18.10), der Bariton Christoph Pohl von der Semperoper Dresden (22.10.) sowie das mitreißende Crossover-Projekt „Brahms meets Jazz“ mit dem jazzigen Max-Grosch-Quartet und dem klassischen Diogenes-Quartett (27.10., in der Aula des Gymnasiums). Den Abschluss und Höhepunkt am 29. Oktober bildet um 18 Uhr das „Deutsche Requiem“ op. 45 in der Katholischen Kirche St. Joseph mit Opernstar Franz Hawlata und der Sopranistin Felicitas Fuchs als Solisten. Helene von Rechenberg dirigiert das Philharmonische Orchester Stringendo und den Brahms-Festivalchor, der sich aus drei Chören aus Tutzing, Pöcking und Ottobrunn zusammensetzt. Hauptspielstätte ist der Festsaal von Schloss Tutzing.

Informationen zu den Tutzinger Brahmstagen 2017 gibt es auf www.tutzinger-brahmstage.de und auf www.facebook.com/tutzingerbrahmstage

Grafik:Veranstalter

Einer trägt vor, die anderen hören zu? Nicht so beim Literarischen Herbst im Landkreis Starnberg. Bei jedem Ereignis wird gespielt, inszeniert, werden Räume zu außergewöhnlichen Kunsträumen. So auch das Schloss Kempfenhausen, in dem wilde Wesen ihr Unwesen treiben: „Piff, Paff, Puff! Der lange Schatten Jennerweins“, so der lautmalerische Titel der Matinée am 22. Oktober  Ausgangspunkt der ist der uralte Kampf zwischen Wilderer und Jäger, der in vergangenen Zeiten einmal seine sozialen Hintergründe hatte. Es geht in dem Programm zum Einen um archetypische Verhaltensweisen von Männern, mit solchen Gegensatzpaaren wie „Wilderer-Jäger“, „Räuber-Schandi“, „Cowboy-Indianer“, „Faust-Mephisto“. Was die Frauen zum Anderen betrifft, wird jenen immer noch faszinierenden Phänomenen nachgeganen: Weshalb ist der Böse immer interessanter als der Brave? Und wie wurde aus der weisen Frau, die auf der Hecke sitzend den Überblick behielt, die böse Hexe? Dr. Gerd Holzheimer und Elisabeth Carr, die beiden künstlerischen Leiter der Reihe, gehen diesen Fragen auf den Grund, zwischen wilden Liedern von Menschen, die wild sind – vergnüglich hineingesungen in das ehemals wittelsbachische Jagdschloss Kempfenhausen von Rose Bihler Shah und ihrem Chor.

Schloss Kempfenhausen, So., 22.10., 11 Uhr,

www.kunstraeume-am-see.de

Vergnügliche Kontraste, spannende Phänomene
Der Literarische Herbst gewährt Einblicke in das große widersprüchliche Spiel der Welt

 

 LIVE-ACTS

 AUSSTELLUNGEN

In der Einzelausstellung „Sprache der Seele“ werden zwei Werkkomplexe von Iman Mahmud  präsentiert. Die irakische Künstlerin, die ihre Werke unter anderem bereits in Frankreich, USA, England und Russland präsentierte, lebt seit 2000 in Deutschland. Gezeigt werden Frauenbildnisse in Tuschezeichnungen sowie abstrakt anmutende Kalligraphien mit dem Titel „Geheimnisse der Linie 1-8“. Bis Fr., 3.11., Haleh Gallery, Aufkirchner Straße 4, Berg, www.haleh-gallery.com

 

 

 

Foto: Privat

20 Jahre Offene Ateliers in Starnberg, Pöcking, Feldafing: Die lokale Künstlergruppe um Ute Beck, Helga Henckmann, Annette Hiss, Johannes Hofbauer, Katharina Kreye, Ina Kohlschovsky-Lang, Susanne Mansen, Susanne Palme-Waldemer, Ulrike Prusseit, Ursula Steglich-Schaupp, Ingrid Sidow-Sum, Max Wagner und Julius Wurst beschließt ihr Jubiläumsjahr mit einer Ausstellung im kleinen Saal der Starnberger Schlossberghalle, wo auch der neue Katalog präsentiert wird. Die Ausstellung der Offenen Ateliers findet am Sa., 7. und So., 8. Oktober von 10 bis 17 Uhr statt. www.offene-ateliers-starnberg.de

Foto: Privat

Die Galerie Josephski-Neukum gibt einen aktuellen Überblick auf das Werk des Stuttgarter Malers Paul Breinig, diesmal unter Einbeziehung seiner großen Tafelbilder. Auf den Leinwänden entwickelt Paul Breinig einen dynamischen Formenkanon mit opulenten Ölfarbschichten unter Verwendung elementarer Formen wie Punkt, Kreis oder Scheibe. Paul Breinig: Ölmalerei und Aquarell. Bis So., 15.10., jeweils samstags, sonntags und feiertags, von 14 bis 19 Uhr; Galerie im Pfarrhof, Wessobrunnerstraße 5, Issing, www.galerie-josephski-neukum.de

Ab 14. Oktober 2017  ist Wiesn-Nachlese in Weilheim: Im Rahmen der Festspiele zeigt das Stadttheater Weilheim die Komödie „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth: Taxifahrer Kasimir hat gerade seinen Job verloren. Ausgerechnet jetzt soll er seine Verlobte Karoline auf die Wiesn ausführen. Sie will sich amüsieren und lässt sich mit dicken betuchten Herren ein, Kasimir mit Kleinkriminellen und Besoffenen. Horváth, der in den 1920er-Jahren viel Zeit im Haus seiner Eltern in Murnau verbrachte, schrieb das Stück 1932. Der Zuschauer atmet die dicke, bierdunstige Luft der Wiesn in der Wirtschaftskrise des Jahres 1929. Ein schonungsloser Blick auf einen riesigen Stammtisch.

 

Termine: Sa. 14., So.15., Fr. 27., Sa. 28., So. 29. Oktober; Mi. 1. November; freitags und samstags: 20 Uhr, sonntags und am 1. Nov.: 18 Uhr. www.weilheimer-festspiele.de

Einen doppelten Grund ins Kino zu gehen gibt es am Sonntag, 15. Oktober: An diesem Tag ist „European Art Cinema Day“, der internationale Tag des Kinos, der europaweit von über 1000 Kinos mit ausgesuchten Filmen und Events begangen wird. Gleichzeitig feiert das Kino Breitwand Gauting sein einjähriges Bestehen. Den Anlässen entsprechend ist auch das Programm: Um 11 Uhr wird die Premiere von „Daniel Hope - Der Klang des Lebens“ gezeigt, ein Dokumentarfilm von Nahuel Lopez über einen der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation. Um 19 Uhr gibt das „Duo Señor Blues“ ein Konzert, im Anschluss folgt der Musik-Spielfilm „Felicité“ von Alain Gomis. www.breitwand.com

Foto: Johanna Schlüter

Zum 15. Mal vergibt die Stadt Starnberg einen Kunstpreis für Malerei. Teilnahmeberechtigt sind Künstler mit Lebensmittelpunkt im Landkreis Starnberg oder in den Anliegergemeinden des Starnberger Sees. Die Wettbewerbsteilnehmer reichen drei Arbeiten zur Beurteilung durch eine Jury ein. Es werden nur gerahmte oder gespannte und mit sicherem Aufhänger versehene Bilder entgegengenommen. 1. Preis: Arbeiten und kostenlose Nutzung des Paul-Thiem-Ateliers in der Josef-Fischhaber-Straße vom 1. Februar 2018 bis 31. Januar 2020 sowie Organisation einer Kunstausstellung für den Preisträger. 2. Preis und 3. Preis: Die Stadt Starnberg tätigt einen Gemäldeankauf. Alle eingereichten Arbeiten werden im Rahmen einer Präsentation am 7. und 8. 10. 2017 von 10 bis 17 Uhr in der Schlossberghalle öffentlich ausgestellt. Abgabetermin für die Wettbewerbsteilnahme ist Mittwoch, 4. Oktober 2017, 8 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr, Vogelanger 2, Schlossberghalle Starnberg. Rückfragen beantwortet das Kulturamt der Stadt Starnberg, Telefon: 08151/772-110.