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Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am 18. Dezember 2018  und umfasst den Zeitraum  bis  28. Januar 2019.
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kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.

Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

FESTSPIELE

Bauer und Adel

„George Dandin oder der betrogene Ehemann“   von Molière im Stadttheater Weilheim

 

Die Weilheimer Festspiele zeigen im Stadttheater Weilheim „George Dandin oder der betrogene Ehemann von Molière“. George Dandin (oder der betrogene Ehemann) von Jean Baptiste Molière wurde 1668 im Schloss zu Versailles vor König Ludwig XIV. uraufgeführt. George Dandin ist Bauer. Er ist reich, nicht zu groß und hat schon eine Frau gefunden. Und was für eine: groß, hübsch, schlau und von Adel. Ganz freiwillig hat Angélique de Sotenville den Bauern nicht geheiratet. Vielmehr wollte George Dandin mehr sein, als er ist und die Eltern der Angeheirateten mehr haben, als sie in Wirklichkeit besitzen... Ein Deal der uns vor das Haus des „Monsieur de la Dandinière“ – so lässt sich George Dandin nun gerne anreden – führt.

Der Ort wird zum Schauplatz für alles, was so ein, man möchte sagen „Kuhhandel“ nach sich zieht. Der Ehemann wird nach Strich und Faden betrogen, kann es aber seinen Schwiegereltern nicht beweisen. Im Gegenteil: George steht immer als Depp da, wenn er versucht seine Gattin in flagranti zu erwischen. Aber zu raffiniert ist das Töchterle, als dass die Eltern Arges von ihrem Kinde denken könnten. Und auch das Dienstpersonal trägt das Seinige bei...
Man sollte übrigens nicht vergessen, dass Molière einst für den französischen Hof gearbeitet hat.

 

Aufführungen im Stadttheater Weilheim: 15., 28., 29.12., jeweils um 20 Uhr; 16., 26., 30., 31.12., jeweils um 18 Uhr.

 

Info und Karten: Veranstaltungsbüro Stadt Weilheim, Tel.: 0881/ 682 732 u. 733. Für die Festspiele auch: Kreisbote- Ticketservice in der Kundenhalle der Sparkasse Oberland - Marienplatz- Weilheim i. OB, Tel.: 0881/ 686 11 oder 12. Vorverkauf für die Silvestervorstellung ausschließlich im Veranstaltungsbüro der Stadt Weilheim i. OB

 

Foto:Privat

KONZERT

Eigene Musik nach eigenen Regeln:

Das Hamburger Musikerkollektiv TOYTOY schöpft aus den Spielzeugtruhen der gemeinsamen Erfahrung seiner Mitglieder auf den Bühnen der Welt. Weltweite Touren und Produktionen mit Musikern wie Nils Landgren, Maria Joao, Chet Faker, Das Bo, Flo Mega, JRBB, Matthias Schriefl, Fiva, Urban Academy oder Wootton’s Toystory zeigen den eklektischen Kompass der einzelnen Mitglieder. Nun gibt es TOYTOY’s eigene Musik mit TOYTOY’s eigenen Regeln. Ihre Tools sind die Freiheit des Jazz, die Vielfalt der urbanen Subkulturen und die Grenzenlosigkeit der Technik, gepaart mit der großen Kreativität und Virtuosität der Kollektivmitglieder. Erstes Beweismittel ist das Debut der Hamburger mit dem Titel „The WATTWATT Session“, das auf dem Hamburger Label „JazzLab“ erscheint. Die gleichnamige Tour folgt als Beweismittel Nr. 2.

 

Konzert: TOYTOY mit Alex Eckert (Guitar), Silvan Strauß (Drums), Daniel Stritzke (Bass), Samuel Wootton (Percussion). Mo., 10.12., 20 Uhr.
Kurparkschlösschen, (Kaminzimmer) Herrsching. Eintritt frei.    

KABARETT

Kammermusik im Schloss:   Der Zyklus „Das Klavier im Trio mit Bläsern“ endet am 1. Adventssonntag mit dem dritten und letzten Konzert auf Schloss Seefeld und dem Trio Harald Harrer (Klarinette), Carsten Nagel (Fagott) und Julian Riem (Klavier). Alle drei Musiker wurden schon in jungen Jahren mit zahlreichen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Sie waren oder sind Mitglieder in namhaften Ensembles und widmen sich neben ihren vielfältigen solistischen und kammermusikalischen weltweiten Konzertauftritten sehr engagiert dem musikalischen Nachwuchs. Als Dozenten und Professoren am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg sind sie zudem regelmäßig bei diversen Festivals und Meisterkursen zu Gast. Konzert mit Werken für Duo und Trio von Camille Saint-Saens, Michael Glinka u.a.: So., 2.12., 18 Uhr, Sudhaus im Schloss Seefeld. Infos und Reservierung: www.kultur-schloss-seefeld.de.

 

Foto: Nikolas Fabian Kammerer

Prothesen und Strümpfe

Foto: Sigi Zimmerschied

„Der Komparse – Aus dem Leben einer Larve“: Ein szenisches Werk – gespielt, erzählt, gelesen. An einem besonderen Abend mit Sigi Zimmerschied. Er erzählt aus dem Leben von Stephan Fadinger, im Fasching 1970 gezeugt und am 1. November als Sohn einer Sanitätshausbesitzerin und eines Lageristen geboren. Es folgt eine Kindheit zwischen Stützstrümpfen und Prothesen. Ein einziges Schleichen und Nichtauffallen, ein sich Verstecken und ein Gehorchen ist es, dieses Leben im Matriarchat des Sanitätshauses. Nach dem Tod der Mutter droht er den Halt zu verlieren… Doch als Komparse schafft er neue Kraft zu tanken.

 

Kabarett mit Sigi Zimmerschied: Do., 29.11., Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Gasthof Widmann, Gilching, Monis Brettl, www.kulturmoni.de