ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am 26. Februar 2019  und umfasst den Zeitraum  bis  25. März 2019. Eingangsschluss für Pressematerial und Anzeigenbuchung ist der 21. Februar 2019. Sie erreichen uns unter der Adresse kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.  
Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

Foto: Yakup Zeyrek

JAZZ

Brüder im Geiste geben sich die Ehre – Der Verein „Jazz am See e.V.“ präsentiert das Duo Adam Baldych und Helge Lien mit ihrem neuesten Projekt „Brothers“. Der 31-jährige Geiger Adam Baldych ist einer der führenden Brückenbauer des europäischen Jazz: Polnische Volksmusik, Klassik und Jazz jeder Couleur finden bei ihm zusammen, gespielt mit einer technischen Bandbreite, bei der sich klassischer Strich mit wirbelnder Improvisation und wuchtiger Rock-Dynamik verbinden. Und im bestens eingespielten Verbund mit Helge Lien am Piano, besitzt Baldych auch die Mittel, die verschiedenen Aspekte der Brüderlichkeit musikalisch so ausdrücken zu können, dass auch der mitgerissene Hörer zum Verbündeten wird.

Informationen unter www.jazzamsee.de.

Sa., 9. Februar um 20.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Feldafing.

Filmmusiken und wundersame Klanglandschaften der Kino-Komponistin Martina Eisenreich treffen auf fantastisch-feurige Reiseerzählungen des Weltbürger-Akkordeonisten Andreas Hinterseher. Dabei zaubert Soundkünstler Wolfgang Lohmeier als Gast Bühnen füllende Klangmalereien. Neben den vielen eigenen Werken für die Leinwand entstehen ganz neue, ergreifende Interpretationen alter Filmmelodien. Martina Eisenreich legt als Komponistin für Kinofilme in Europa und den USA eine unverwechselbare Tonpoesie vor und beherrscht auch auf ihrem Instrument, der alten französischen roten Violine, ein ungewohntes, ergreifendes Gefühlsrepertoire. Andreas Hinterseher ist Weltensammler und als Akkordeonist und Komponist mit seinem berühmten Ensemble „Quadro Nuevo“ seit vielen Jahren weithin durch die Lande gefahren. Wolfgang Lohmeier hat als einer der ungewöhnlichsten Soundkünstler in der internationalen Filmmusik-Szene neue Standards gesetzt. Sa., 2. Februar um 20 Uhr im Bosco Bürger- und Kulturhaus Gauting  

 

Zwei virtuose Ausnahmemusiker
in einer intensiven musikalischen Begegnung

BENEFIZKONZERT

Initialen, die es in sich haben – J.C.A.C. ist ein Duo, das seit vielen Jahren mit authentischem Blues wie auch mitreißenden, gefühlvollen Rock-, Pop- und Folksongs sein Publikum zu begeistern weiß. Der blinde Sänger und Gitarrist Claus Angerbauer mit präzise ausgefeilter, virtuoser Gitarrentechnik und seiner einzigartigen kraftvollen, Bluesrockröhre sowie Christina Jesinghaus mit ihrer facettenreichen, mal seidig glänzenden, unter die Haut gehenden, mal kraftvoll-dynamischen Stimme schaffen eine Balance aus Zurückhaltung und purer Kraft, gleichzeitig ziehen sie mit ihrem stimmlichen Kontrast die Zuhörer in ihren Bann. Darüber hinaus dürfte der Kommunalpolitiker Claus Angerbauer vielen auch als Stimme und Gitarrist der Bürgermeisterband „Doktor SchiWaGu“ bekannt sein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen! Sa., 9. Februar, 20 Uhr im Kurparkschlösschen, Kaminzimmer, Herrsching.

AUSSTELLUNG

Ungehorsam und vielfältig – In ihrem Buch „Ich und die Anderen – Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert“ beschreibt die Philosophin Isolde Charim den Grundzustand unserer Gesellschaft. Durch globale Migrationsbewegungen leben wir heute in einer Gesellschaft der Pluralisierung und Vielfältigkeit. Pluralismus ist die Leitidee der Ausstellung „Disobedient“ – auf Deutsch „ungehorsam“ in der Haleh Gallery, denn nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch ihre Künstlerinnen und Künstler sind von Pluralität geprägt. „Disobedient“ präsentiert eine Auswahl von Papierarbeiten von insgesamt sieben internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Mit der Ausstellung sollen sie nicht in ein kuratorisches Korsett gezwungen werden, vielmehr den Raum erhalten, den Pluralismus und die Vielfalt ihrer künstlerischen Werke zu präsentieren.

Infos: www.haleh-gallery.com. Die Ausstellung wurde verlängert und ist noch bis Ende Februar in den Räumlichkeiten der Haleh Gallery in Berg zu sehen.

 

A boarischer „Kloaner Prinz“? Ja, das geht, und wie! Monika Drasch (Gesang, Grüne Geige, Dudelsack, Zither), Gerd Holzheimer (Übersetzer, Autor, Sprecher) und Friedrich Custodio Spieser (Gesang, Berimbau – ein brasilianisches Musikinstrument)   interpretieren den „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry neu mit Marienliedern, Sternenmusik und niederbayerischen Arien. Gestandene Esoterik, himmlische Texte, neue Klänge und harmonisch-perfekte Zweistimmigkeit. So lässt sich herzerwärmend über die bayerische Sprache und den Sinn des Lebens nachdenken – genau das Richtige, um etwaige Mitglieder einer heutigen Ellenbogengesellschaft sanft wachzurütteln! Weiteres im Interet unter www.monikadrasch.de. Do., 31. Januar  um 20 Uhr, Einlass 18.30 Uhr bei Monis Brettl im Oberen Wirt Gilching.

 

KLASSIK

Mit viel musikalischem Humor und kaum vorstellbarer instrumentaler Akrobatik auf dem Kontrabass geht es in die Tutzinger Vorfaschingszeit! Die Musikfreunde Tutzing e.V. haben hierzu keine geringeren als „Bassiona Amorosa“ eingeladen. In einer ganz ungewöhnlichen Besetzung haben sich junge Musiker, allesamt mehrfache Preisträger internationaler Musikwettbewerbe, zu dieser Formation zusammengefunden. Als internationales Kontrabass-Ensemble von Klaus Trumpf an der Münchener Musikhochschule 1996 gegründet, verstehen sie es seitdem, ihr Publikum in Europa, USA und Asien zu begeistern. Das Gefühl für die „besondere Note“, kombiniert mit Klangraffinesse und virtuoser Darbietung, bringen die Ausnahmekünstler aus ihren Heimatländern Russland, Tschechien, Serbien, Türkei und Armenien mit. Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von Camille Saint-Saëns, Franz Liszt, Nicolai Rimsky-Korsakow und Johann Strauß. Weitere Informationen im Internet unter www.musikfreunde-tutzing.info. So., 10. Februar um 19.30 Uhr im Musiksaal der evangelischen Akademie.

 

Foto: Slavica Ziener