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Warme, tiefgoldgelbe Farbtöne, die an ein Weizenfeld im Sommer erinnern und ein fester feinporiger Schaum sind die Kennzeichen eines ganz besonderen Weizenbockbieres, das exklusiv im Andechser Bräustüberl seit Ostermontag diesen Jahres ausgeschenkt wird und Bierfreunde begeistert. Das „Weizenbock 2902“ wird zum Gedenken an den 150. Todestag von König Ludwig I. von Bayern, dem Stifter der Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs, gebraut. Die Zahl „2902“ verweist auf das Todesdatum am letzten Tag im Februar, an dem König Ludwig I. starb. Bei dem Weizenbockbier im Bräustüberl zu sitzen und die bewegte Geschichte Ludwigs vor dem geistigen Auge Revue passieren zu lassen, können Gäste seit dem 16. Juni wieder.


Das erste obergärige Bockbier der Klosterbrauerei erfreute sich so großer Beliebtheit, dass erst ein neuer Brausud aufgesetzt werden musste.

Einsatz für die Klöster

 

Anlässlich des 150. Todestags von König Ludwig I.
wird in Andechs das „Weizenbock 2902“ gebraut

In dem familiengeführten Fachbetrieb können Kunden ihre Teppiche, aber auch Gartenpolster und Pferdedecken, waschen lassen. Ein Restaurator kümmert sich nach Kostenanschlag um die fachkundige Reparatur von Orientteppichen. Der eigene Abhol- und Lieferservice transportiert die Teppiche vom Kunden in das moderne Wasch-Center. Bei der Wäsche durchlaufen die Teppiche mehrere Stufen. Bei der Eingangskontrolle werden die Teppiche sortiert und entstaubt. Anschließend wird der Schmutz mit ph-neutraler Seife sorgfältig gelöst. Mit klarem Wasser werden Schmutz und Seife aus dem Teppich gespült. Eine Mangel quetscht das Wasser aus dem Teppich. Zusätzliche Feuchtigkeit kann durch einen schonenden Schleudervorgang entzogen werden, dabei wird der Teppich nicht geknickt. Anschließend wird der saubere Teppich in den Trockenturm gefahren und dort hängend getrocknet. Am Schluss, bevor der sorgfältig verpackte Teppich wieder ausgeliefert wird, kommt er noch in die Endkontrolle.

Schonend sauber

 

Sein 30-jähriges Firmenjubiläum feiert das Teppich-Wasch-Center

Ludwig I. kaufte das Kloster Andechs

                                                 

Außer Sankt Bonifaz in München und Andechs hat König Ludwig I. eine ganze Reihe von Benediktinerklöstern in Bayern wiedererrichtet, darunter bedeutende Klöster wie Schäftlarn, Metten, Sankt Walburg in Eichstätt, Weltenburg oder Frauenchiemsee. König Ludwig I., der im Oktober 1825 den bayerischen Thron bestieg, ging die Zerschlagung vieler Klöster im Zuge der Säkularisation zu weit. Entsprechend dem Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Bayern von 1817 wurden die Klöster wiederhergestellt um die Tradition des geistigen, benediktinischen Lebens wieder zu beleben. 1835 gründete Ludwig die Benediktinerabtei Bonifaz in München. Das Klostergebäude wurde nach Plänen von Georg Friedrich Ziebland errichtet und konnte 1850 eingeweiht werden. Der Standort mitten in der Stadt war ungewöhnlich. Traditionell versorgten sich die Klöster durch ihre Landgüter selbst. Ludwig I. kaufte daher das seit 1803 säkularisierte Kloster Andechs einschließlich der zugehörigen landwirtschaftlichen Flächen und schenkte es 1846 der Abtei.


Das Kloster Andechs ist daher bis heute ein Priorat der Benediktinerabtei Bonifaz in München und finanziert mit den Einnahmen aus seinen Wirtschaftsbetrieben das pastorale, soziale und kulturelle Engagement der Abtei in München und Andechs. 

 

König Ludwig war trotz seines Einsatzes für die Klöster kein rückwärtsgewandter Monarch. Er fühlte sich dem damaligen Zeitgeist des Klassizismus und Neuhumanismus verpflichtet und war ein glühender Verehrer des antiken Griechenlands. Er ließ München umgestalten und viele noch heute prägende Bauwerke wurden unter seiner Ägide errichtet, darunter die Ludwigstraße mit der Universität und der Ludwigskirche, die Feldherrnhalle, das Siegestor, den Königsplatz mit Glyptothek, Propyläen und Antikensammlung sowie die Alte Pinakothek, die Ruhmeshalle sowie die Bavaria-Statue auf der Theresienwiese, die ihren Namen seiner Ehefrau Therese verdankt. An der Donau ließ er die Walhalla im klassizistischen Stil errichten. In dem Ehrentempel wird bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Geschichte gedacht, die sinnstiftend für eine gemeinsame nationale Identität stehen. Als Förderer der Künste, der zahlreiche Werke in Auftrag gab und die Münchner Kunstakademie durch die Berufung von Peter von Cornelius stilbildende Bedeutung als „Münchner Schule“ verlieh, machte sich König Ludwig verdient. Auch die Wirtschaft in Bayern stärkte er und forcierte den Eisenbahnbau. Die erste deutsche Eisenbahn für den Personenverkehr von Nürnberg nach Fürth wurde 1835 feierlich eröffnet.   

Geliebte Lola Montez löste Krise aus

                                                 

Am stärksten ist König Ludwig I. jedoch durch seine Affäre mit Lola Montez der Nachwelt in Erinnerung geblieben. Die irische Tänzerin kam 1846 nach München und muss dem König gehörig den Kopf verdreht haben. Die Geliebte erhielt eine luxuriöse Villa in der Barer Straße, teure Geschenke und einen Adelstitel. Fast täglich besuchte sie der König. Doch die Zeiten der Herrscher, die für ihre Vergnügen Staatseigentum verprassen konnten war gezählt. Lola Montez löste trotz ihrer vorübergehenden Ausweisung Unruhen aus. Am 4. März 1848 zog die aufgebrachte, bewaffnete Menge zur Residenz. Die Situation drohte zu eskalieren.

 

Doch nicht mit der Waffengewalt der bayerischen Armee, sondern mit Freibier, das Prinz Karl, der Bruder Ludwigs, ausschenken ließ, konnte die Menge vorerst beruhigt werden. Zwei Tage später unterschrieb König Ludwig die sogenannte Märzproklamation mit erheblichen Zugeständnissen. Er verpflichtete umgehend die Ständeversammlung einzuberufen und Reformen zu veranlassen. Die Krise um den Monarchen schien bereinigt. Doch schon am 16. März tauchte Lola Montez wieder in München auf. König Ludwig wurde gezwungen sie per Fahndungsaufruf polizeilich suchen zu lassen. Von dieser Demütigung zermürbt dankte König Ludwig am 20. März schließlich zugunsten seines erstgeborenen Sohnes Maximilian ab und zog sich in sein Privatleben zurück.

 

Der bayerische Monarch wurde zusammen mit seiner Ehefrau Therese in Sankt Bonifaz in München bestattet ist. Sein Herz wurde der alten Wittelsbacher Tradition entsprechend getrennt bestattet und befindet sich in der Gnadenkapelle von Altötting. Aus Anlass seines Todestages fand in der Benediktinerabtei am 4. Juni 2018 ein öffentlicher Festakt statt.

 

Am 29. Februar starb übrigens nicht nur Ludwig I., sondern auch 408 Jahre zuvor der Stifter der Klosters Andechs, Herzog Albrecht III. Er war sehr religiös und wurde daher mit dem Beinamen „Albrecht der Fromme“ bedacht.  

König Ludwig I.
Foto: Wikipedia
Das Kloster Andechs wurde von König Ludwig I. einschließlich der landwirtschaftlichen Flächen erworben und der Abtei Sankt Bonifaz gestiftet.
Foto: Kloster Andechs

Hotel, Trachten und Wild

 

Neben Hotel und Trachtengeschäft befindet sich in der „Post“ auch die Andechser Wildspezialitätenmetzgerei

Vor mehr als 20 Jahren hat Anneliese Hemberger im Andechser Ortsteil Erling neben dem Betrieb im Hotel zur Post, mit dem Verkauf von schönen Trachten begonnen. Mittlerweile kommen die Kunden aus der ganzen Region in „Annelieses Trachtenladerl“. Die neuen Öffnungszeiten sind mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Neben Hotel und Trachtengeschäft befindet sich in der „Post“ noch die Andechser Wildspezialitätenmetzgerei. Begonnen hatte das Ganze als Hobby von Opa Hemberger mit sechs Stück Damwild. Nachdem Sohn Eugen 1991 den Hof übernommen hatte, eröffnete die Familie 1992 die Wildmetzgerei. Hier gibt es alle Fleisch- und Wurstwaren aus Rot- und Damwild. Das reicht von Braten und Steaks bis zu geräucherten Würsten, zarten Schinken und bayerischen Hirschleberkäs. Die Kunden schätzen das magere, fett- und cholesterinarme Wildfleisch. Im Sommer gilt es eine Durststrecke zu überbrücken. Die Wildsaison in der Metzgerei beginnt ab Mittwoch, 24. Oktober 2018