ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Auf kleinem Raum individuell und energieautark zu leben: Nach diesem Prinzip funktioniert ein sogenannter Wohnwagon der gleichnamigen Firma aus Wien. 2013 haben Theresa Steininger und Christian Frantal ihre Idee eines umweltfreundlichen Hauses auf Rädern entwickelt. Seit Kurzem steht ein solcher Wohnwagon nun auch auf dem Sägewerksgelände von Josef Geisberger in Lengenwies auf halber Strecke zwischen Eurasburg und Beuerberg. Er hat den Platz für den aus natürlichen Materialien gefertigten sowie flexiblen Bauwagen auf Rädern bereitgestellt. Seit 20. Oktober ist das rund 30 Quadratmeter große Heim offiziell eröffnet. Der Wohnwagon kann unter anderem auch zur Probe für Übernachtungen gemietet werden.

 

Jeder Wohnwagon wird in Holz aus regionaler Herkunft hergestellt. Um die Wände zu dämmen, wird Schafwolle eingesetzt. Photovoltaikzellen auf dem Dach liefern die Energie für Warmwasser und die Elektrizität. Auf kleinem Raum bleibt trotzdem Platz für Betten, Dusche und eine Küche. Je nach Ausstattung kann solch ein Heim sogar Regenwasser auf dem Flachdach auffangen und in Tanks speichern. Damit lassen sich die Dusche und die Wasserhähne betreiben. Selbst in der Toilette entsteht aus den menschlichen Hinterlassenschaften Dünger.

 

Für Josef Geisberger ist der Standort des Wohnwagons auf dem Areal seines Sägewerks ideal. Denn das mobile Heim bestehe aus Holz, womit er in seinem Betrieb arbeite. Mit dem Projekt wolle er ein Zeichen für moderne, umweltgerechte Wohnformen setzen, sagt er.

Infos zum Projekt gibt es beim Sägewerk Geisberger unter 08179/943258.

Klein und richtig oho

 

Tiny Houses werden auch hierzulande immer beliebter
– derzeit macht ein solches Raumwunder Station zwischen
Eurasburg und Beuerberg 

Mein Daheim

 

Mit dem passenden Mobiliar können Kinder
unkomplizierter am häuslichen Alltag teilnehmen

 

Toben, klettern, schmökern und die Welt zu Hause entdecken: Kinder nutzen intensiv und vielseitig heimische Möbel. Das Bett wird zum Trampolin umfunktioniert, aus Tischen und Stühlen entsteht eine Höhle, aus der Garderobe der Lieblingssitzplatz. Da müssen insbesondere Kindermöbel ganz besonderen Belastungen standhalten. Kein Wunder, dass Eltern beim Kauf von Kinder- und auch Jugendmöbeln auf Nummer sicher gehen wollen. Woran erkennt man, ob die Möbel den Ansprüchen an Qualität und gesundheitlicher Unbedenklichkeit standhalten?

                          

Sicherheit ist unverzichtbar

Als Orientierungshilfe hat die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) unter anderem auf folgende Punkte hingewiesen, worauf man beim Kauf achten sollte: So rät der Fachverband Eltern, großen Wert auf den Faktor Sicherheit zu legen – hierzu gehören gesundheitsverträgliche Materialien ebenso wie zum Beispiel der Abstand der Sprossen beim Babybett. Zum Begriff „Qualität“ zählen unter anderem aber auch die Variabilität eines Programmes, vielfältige Funktionen, Umbaumöglichkeiten der Möbel – sogenannte „mitwachsende Möbel“ – und natürlich ein ansprechendes Design.

 

Verwendete Materialien

Die üblicherweise verwendeten Materialien bei Kinder- und Jugendmöbeln sind Massivholz (meist Buche, Erle, Birke, Kiefer oder Fichte) oder furnierte, folierte oder melaminharzbeschichtete Holzwerkstoffe. Furnierte und Massivholzmöbel werden in der Regel mit NC-Lacken oder PUR-Lacken behandelt. NC-Lacke haben bei normalem Gebrauch hohe Abriebfestigkeit. Wasser und andere Flüssigkeiten sollten aber trotzdem sofort entfernt werden, um Flecken oder Schäden an der Oberfläche zu vermeiden. PUR-Lacke sind sehr widerstandsfähig gegen Wasser und Laugen. Neben den oben genannten Lacksystemen werden auch UV-Lacke und Wasserlacke verwendet. Wenn furnierte oder Massivholzmöbel mit offenporigen Oberflächen mit Wachsen und Ölen behandelt sind, muss man damit rechnen, dass häufig benutzte Stellen (Griffe, Sitzflächen, Arbeitsflächen) im Lauf der Zeit verschmutzen oder abgegriffen werden. Grundsätzlich müssen alle verwendeten Materialien, Lacke, Wachse und Öle gesundheitlich unbedenklich sein. 

Gehen die noch
oder müssen die weg?

 

So lässt sich erkunden, ob Fenster
noch funktionstüchtig sind 

Wie gut oder schlecht sind meine Fenster? Irgendwann steht jeder Hausbesitzer vor der Frage. Das lässt sich ganz einfach klären: „Zwar ist ein energetisch veraltetes Fenster für den Laien oft nur schwer von einem neueren Exemplar zu unterscheiden. Das Alter gibt aber bereits erste Informationen dazu und ergänzend reicht bereits ein einfaches Feuerzeug für einen kurzen, hilfreichen Test der Häuseraugen“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF).

 

Der Feuerzeugtest geht laut Tschorn so: „Halten Sie ein Feuerzeug vor die Scheibe und beobachten Sie die Reflexionen der Flamme im Fenster. Jede Oberfläche der im Fenster verbauten Scheibe zeigt eine Spiegelung der Flamme. Abweichende Einfärbungen der Spiegelung weisen auf beschichtetes Glas hin. Das sind dann Wärmeschutzscheiben, wie sie ab etwa 1990 zum Einsatz gekommen sind. Alle weiteren, wichtigen Einstufungen können der beigefügten Tabelle entnommen werden. Zusammenfassend ist festzustellen, dass alle Fenster ohne Wärmeschutzverglasungen veraltet sind und erhebliche Energieverluste und Behaglichkeitseinbußen nach sich ziehen.“

Neue Fenster können darüber hinaus noch viel mehr – Schallschutz, Einbruchhemmung und Bedienkomfort sind nur drei Aufgaben, die zeitgemäße Qualitätsfenster selbstverständlich erfüllen. 

 

 

Mit dieser Checkliste sind alte Fenster einfach zu erkennen. Foto: VFF

Die Idee der Kleinsthäuser stammt aus den USA. Modern ausgestattet könnten sie eine Antwort auf Wohnraumnot sein.
Foto: Manfred Neubauer

Handwerk zum Mitmachen

 

Beim Tag des Schreiners am 10. und 11. November
gewähren Innungsschreiner wieder umfassend Einblicke in ihre Arbeit

Am 10. und 11. November ist es wieder soweit: Die bayerischen Innungsschreiner öffnen ihre Werkstatttüren und zeigen hochmodernes Handwerk. Besucher erleben bei ihrem Schreiner traditionelle Techniken und Hightech direkt vor Ort, bauen Vogelhäuser oder Spielewürfel selbst zusammen und können sich vor Ort ein Bild machen über die Leistungsvielfalt des Schreinerhandwerks.

 

Sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche sind eingeladen, sich in den Werkstätten von den wahren Werten eines Innungsschreiners zu überzeugen. Die Schreinereien zeigen ihr komplettes Leistungsspektrum vom Möbelbau und der Gestaltung von Inneneinrichtungen bis zur Herstellung von Fenstern, Türen oder Treppen und bieten viel Wissenswertes zum Wohnen und Einrichten sowie den vielfältigen Produktionstechniken.

Betriebsführungen, Vorführungen an Maschinen, CAD-Demonstrationen und ausgestellte Werkstücke ermöglichen den Besuchern interessante Einblicke in die – inzwischen hochtechnische – Arbeitswelt des Schreinerhandwerks. Den Tag der offenen Werkstätten nutzen alljährlich auch Jugendliche mit ihren Eltern und Schulklassen. Sie informieren sich dabei vor Ort über den Ausbildungsberuf des Schreiners. Dazu stehen die Schreinermeister für Fragen zur Verfügung, ebenso wie viele Auszubildende, die von ihrer täglichen Praxis im Schreinerberuf kompetent berichten.

 

Zahlreiche Innungsbetriebe bereiten auch Aktionen zum Mitmachen vor. Hier können die Besucher ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Einige der teilnehmenden Betriebe bieten dafür den Spielewürfel mit einer einfallsreichen Spielesammlung im Logo-Design an. Mit Unterstützung des Schreiners wird er zusammengebaut. Aufgrund des großen Erfolgs führen verschiedene Innungsbetriebe auch wieder vor, wie schmucke Vogelhäuser oder Holzspielzeuge in der Schreinerwerkstatt hergestellt werden. Dies begeistert besonders junge Besucher.

Der „Tag des Schreiners“ ist eine Veranstaltung der bayerischen Innungsschreiner, an der ausschließlich angemeldete Innungsschreiner teilnehmen dürfen. Eine Liste der teilnehmenden Innungsbetriebe, die laufend aktualisiert wird, kann man unter www.schreiner.de/tds finden. Die Innungsbetriebe erkennt man am Branchenlogo, dem orangefarbenen Würfel.