ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Alle zwei Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen. Dadurch entstehen Schäden an den Gebäuden, durch aufgehebelte oder aufgebrochene Türen und Fenster, Wertgegenstände werden entwendet und oft leiden die Opfer unter Angstzuständen. Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit ist weg.

 

In Oberbayern hat die Zahl der Wohnungseinbrüche 2016 wieder zugenommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern wurden insgesamt 1078 Fälle (932 im Vorjahr) gemeldet, es entstand ein Schaden von über 3,6 Millionen Euro. Die regionale Verteilung zeigt eine deutlich höhere Belastung in den Landkreisen um München. Trotz dieses Anstiegs der Fallzahlen geht die Polizei davon aus, dass die zunehmend bessere Sicherung der Anwesen eine gewisse Wirkung zeigt. So stieg der Anteil der Fälle, in denen die Täter keine Beute machen konnten, auf 49 Prozent.

Beruhigt per Knopfdruck: Alarmanlagen stehlen Einbrechern Zeit und geben Bewohnern Sicherheit.
Foto: www.nicht-bei-mir.de

Abbruch statt Einbruch

 

Schutz durch Vorbeugung – Gleichwohl die Fallzahlen steigen, scheitern immer mehr Versuche. Dies liegt auch an besseren und konsequent befolgten Sicherheitsmaßnahmen

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen bieten das ganze Jahr über eine individuelle und neutrale Beratung an. Das Spektrum beschränkt sich dabei nicht nur auf Alarmanlagen, sondern deckt auch einbruchhemmende Fenster und Türen, Videotechnik und sonstige Maßnahmen zur Abschreckung der Täter ab. Die Aufklärungsquote beim Wohnungseinbruch lag mit 15,3 Prozent fast auf dem Niveau des Jahres 2015. Insgesamt 103 Tatverdächtige konnten 165 geklärte Wohnungseinbrüche zugeordnet werden. Was den Fahndungsdruck auf die Täter betrifft, so kann die Polizei durchaus Erfolge vorweisen.

 

Bei den Einbrüchen stellt die Polizei bestimmte Muster fest. Am meisten betroffen sind Häuser, bei denen Türen und Fenster schlecht einsehbar sind. Die Täter bevorzugen Orte, die mit der S-Bahn oder über Bundesstraßen und Autobahnen erreichbar sind. Eine hohe Anzahl von gescheiterten Einbrüchen zeigt allerdings, wie wirksam Sicherheitstechnik sein kann. Es gilt auch das Sprichwort „Gelegenheit macht Diebe“: Einbrechern suchen den schnellen Erfolg. In fast 70 Prozent aller Fälle werden Fenster oder Türen an der Griffseite aufgehebelt.

 

Deshalb ist es ratsam, den Sicherheitsstandard seines Hauses zu überprüfen. Hilfe dazu leisten Fachbetriebe. Bei Neu- und Umbauten sollte man Fenster und Türen einbauen, die ein einfaches Heraushebeln unmöglich machen. Vorhandene Fenster können nachgerüstet werden, mit Zusatzkastenschlössern, Stangenverriegelungen oder Bändersicherungen, Türen mit Mehrfachverriegelungen, die auf der Türklinkenseite befestigt werden, oder Schließzylinder mit Sicherungskarte oder Panzerriegelschlössern. Integrierte elektronische Anlagen warnen vor Einbrüchen und Überfällen, aber auch vor Rauch, Feuer und Wasser und bieten einen Hausnotruf. Verschiedene Funktionen können aufgrund der Modulbauweise kombiniert werden.

Gut und sicher  aufgestellt 

 

Ob Alarmanlagen, Videoüberwachung, Fenster oder Türen: Bei der Einbruchschutzmesse in Starnberg zeigen 15 Unternehmen aus der Region die aktuellsten Schutztechniken und Serviceleistungen

Die Einbruchschutzmesse in Starnberg ist eine Veranstaltung für polizeilich empfohlenen Einbruchschutz rund ums Eigenheim, aber auch für Immobilienbesitzer mit hohen Sachwerten, Ärzte, Juweliere und Gewerbetreibende sowie für Kommunen, die Sicherheitskonzepte für Bildungseinrichtungen und öffentliche Gebäude brauchen. Bei der Veranstaltung am Wochenende vom 13. und 14. Januar in der Schloßberghalle präsentieren 15 Firmen aus der Region ihre Produkte und Dienstleistungen. Dabei handelt es sich um einen exklusiven Kreis von Herstellern und Handwerksbetrieben, die zertifiziert sind und von der Polizei empfohlen werden.

 

Der Schwerpunkt liegt bei der Sicherung von Fenstern und Türen sowie Alarmanlagen und Videoüberwachung für Neubauten sowie der Nachrüstung von bestehenden Gebäuden. Neben neuen einbruchhemmenden Fenstern und Türen ab Widerstandsklasse RC 2 bis hin zur höchsten Kategorie RC 6 (geprüft und zertifiziert nach DIN EN 1627) werden aufschraubbare Fenster- und Türsicherungen für Altbauten, Sicherheitsschließzylinder oder -beschläge präsentiert. Mechanische Sicherheitssysteme können mit elektronischen Anlagen kombiniert werden, sodass bereits Einbruchsversuche gemeldet werden. Die Bewohner sind gewarnt, der Einbrecher wird entdeckt, für ihn erhöhen sich der Zeitdruck und das Risiko einer Festnahme. Weitere Themen sind die Sicherung von Kellerschächten, Gitter und Tresore, die Gefahrenmeldetechnik, Brand- und Rauchmeldeanlagen, Türsprechanlage mit Kamera sowie Zutrittskontroll- und Berechtigungssysteme.

 

Über Möglichkeiten, sein Eigenheim zu schützen, sprechen Mitarbeiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Fürstenfeldbruck am Samstag, 13. Januar, um 14 Uhr. Der Umgang mit den neuen Medien ist das Thema eines weiteren Vortrages der Kripo am Sonntag, 14. Januar, ebenfalls um 14 Uhr. Im Anschluss daran findet jeweils eine Vorführung statt. Gezeigt wird, wie schnell ein Profi ein ungesichertes Fenster öffnen kann und wie viel schwerer es für Einbrecher wird, wenn ein Fenster nach dem neuesten Stand der Technik geschützt ist. Ein weiteres Thema auf der Messe ist die staatliche Förderung durch die KfW für Einbruchmeldeanlagen. Dazu wird an beiden Tagen jeweils um 15.30 Uhr ein Vortrag geboten.

 

Die Veranstaltung ist an beiden Messetagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.