ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Bei Familien- und Erbrechtsfragen in kompetenten Händen

 

Rechtsanwältin Christina Anja Giese hat in Starnberg eine neue Kanzlei eröffnet

 

Rechtsanwältin Christina Anja Giese berät nun auch in Starnberg umfassend zum Familien- und Erbrecht. Neben der lösungsbezogenen und meist einvernehmlichen Abwicklung von Trennung und Scheidung, hat sich Rechtsanwältin Giese auch auf Erbrecht spezialisiert. Ihren Schwerpunkt legt sie dabei in der Beratung auf Friedensstiftung. Gerade in diesen Gebieten kann man hervorragend durch Verträge Streitigkeiten und kostspielige Gerichtsverfahren vermeiden. Rechtsanwältin Giese setzt sich nicht zuletzt wegen der Kostenersparnis zur Ausarbeitung gemeinsamer Lösung mit allen Parteien zusammen. Mandanten können bei ihr mit einem planbaren Kostenrahmen rechnen.

 

Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft mit zunehmenden erbrechtlich, aber auch vorsorge- und betreuungsrechtlich relevanten Rechtsfragen. Immer mehr Menschen sind im Alter auf fremde Hilfe angewiesen. Neben der körperlichen Pflege muss der Mensch in seiner Eigenschaft als Rechtssubjekt versorgt werden. Damit ist die Erstellung einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung unabdingbar geworden.

Die Verteilung der Vermögenswerte, aber auch die Auflagen und Anweisungen für Erben müssen rechtzeitig bei klarem Verstand im letzten Willen festgelegt werden. Lebzeitige Zuwendungen sind beliebt, um das Erbe zu strukturieren und auf der erbschaftssteuerlichen Seite zu sparen.

Beim Sport im Dienst

 

Ein Sturz während eines betrieblichen Bowling-Turniers kann als Arbeitsunfall gelten

 

Veranstaltet der Arbeitgeber auf einer Dienstreise ein Bowling-Turnier, kann der Sturz eines Mitarbeiters ein Arbeitsunfall sein. Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber die Teilnahme aller Mitarbeiter verlangt hat. Das berichtet die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) und bezieht sich auf eine Entscheidung des Sozialgerichts Aachen vom 6. Oktober 2017 (AZ: S 6 U 135/16).

 

Der Mitarbeiter nahm an einer mehrtägigen betrieblichen Veranstaltung eines Partnerunternehmens seines Arbeitgebers teil. In deren Rahmen fand auch als fester Programmpunkt ein Bowling-Turnier mit sämtlichen Teilnehmern statt. Bei dem Turnier rutschte der Mann auf der Bowlingbahn aus und renkte sich die Schulter aus. Die Berufsgenossenschaft lehnte die Anerkennung des Sturzes als Arbeitsunfall ab. Der Mitarbeiter habe sich beim Bowling privaten Belangen gewidmet.

 

Seine Klage war erfolgreich. Das Gericht stellte fest, dass es sich um einen Arbeitsunfall gehandelt habe. Maßgeblich hierfür sei, dass dem Kläger eine Teilnahme an der Fortbildung von seinem Arbeitgeber vorgeschrieben worden sei. Das Bowling-Turnier sei auch ein fester Programmpunkt der Veranstaltung gewesen. Zweck der Veranstaltung sei der Austausch mit Mitarbeitern des Partnerunternehmens gewesen. Davon hofften beide Betriebe zu profitieren. Der Kläger habe daher mit der Teilnahme am Bowling-Turnier eine Nebenpflicht aus seinem Arbeitsverhältnis erfüllt. Dass das Turnier daneben auch persönlichen Belangen des Mitarbeiters wie der sportlichen Betätigung gedient habe, lasse den im Vordergrund stehenden betrieblichen Zweck nicht entfallen.

Bei diesen Themen geht es auch zunehmend um europäische Rechtsfragen. Das neue EU-Recht macht unter Umständen deutsche Testamente wertlos. Weltenbummler, Auslandsrentner oder Pflegetourist: Der Wohnsitz im warmen Süden hat für deutsche Staatsangehörige erbrechtliche Auswirkung. Es muss klar rechtlich geregelt werden, welches Recht bei Nachlassfragen zur Anwendung kommt. Heutzutage ist ein rechtlich einwandfreies Testament oder ein Erbvertrag unerlässlich.

 

Es geht im Ergebnis um die richtige rechtliche Vorsorge vor dem Tod für die eigene Absicherung, aber auch für Planbarkeit und Familienfrieden für die Nachkommen. Verantwortliches und vorausschauendes Handeln ist gerade bei der Vererbung des individuell geschaffenen Lebenswerkes, der Vermögensnachfolge, immens wichtig. Wer zu Lebzeiten informiert und reflektiert handelt, sichert den Überlebenden Planbarkeit und Frieden.

Wer einfach ein Blatt Papier zur Hand nimmt und seine Gedanken zum Vererben niederschreibt, läuft Gefahr, dass das Testament falsch interpretiert wird und rechtlich nicht wirksam ist. Dann war alle Mühe umsonst. Der erste Fallstrick ist daher das fehlerhafte und unwirksame Testament. Rechtsanwältin Giese ist bereits seit 20 Jahren ausschließlich im Familien- und Erbrecht tätig, ist Fachanwältin für Familienrecht und auf Erbrecht zusätzlich spezialisiert. Aus München zog es sie vor acht Jahren nach Pöcking an den Starnberger See. Nunmehr hat die Rechtsanwältin in Starnberg in der Wittelsbacherstr. 20 (Deutsche Bank Haus) ihre neue Kanzlei eröffnet.

 

Christina Anja Giese

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

TS Erbrecht

info@recht-giese.de, Hochfeld 8, 82343 Pöcking 08157 996938

jetzt auch Wittelsbacherstr. 20, 82319 Starnberg 08151 44489333