ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am Dienstag, 26. November 2019,  und umfasst den Zeitraum 
bis  30. Dezember 2019.  

 

Kontakt:   kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.  

 

Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

ZAUBERN

Foto: „Schlaufenbild Ballerina“ von Martina Hemrik.

DIE KÜNSTE DES ZAUBERERS – DIE WELT, WIE WIR SIE ERLEBEN, IST EINE ILLUSION: Jörg Alexander verzaubert bei seinen zahlreichen internationalen Auftritten rund um den Globus die Menschen. Jenseits billiger Tricks möchte der Profizauberer aus München seine Zuschauer auf charmante Weise an den Rand der Realität führen und sie unglaubliche Kunststücke erleben lassen, auf der Bühne oder aus nächster Nähe. Er lässt Illusionen entstehen, erschafft magische Momente – und zaubert. Jörg Alexander – Salon-Magie: Sa, 02.11., 19.30 Uhr im Pfarrstadel Weßling.

 

AUSSTELLUNG

MYTHIC WORLDS: Haleh Gallery präsentiert künstlerische Arbeiten von Henri Deparade. Mit der Einzelausstellung gibt der deutsche Künstler einen wichtigen Einblick in sein künstlerisches Schaffen. Der Titel der Ausstellung weist auf Deparades Reflektionen der mythologischen Protagonist*innen der griechischen Sagenwelt in seinen künstlerischen Werken hin. Seit ihrer Entstehung in der Antike, haben die Charaktere aus der Mythologie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt und inspirieren bis in unsere Gegenwart zeitgenössische Kunst- und Literaturproduktion. In seinen künstlerischen Arbeiten geht es Deparade nicht darum, die antiken Held*innen detailliert zu portraitieren, sondern ihre Rollen dienen ihm vielmehr als archetypische Vorlagen um menschliche Beziehungen und daraus resultierende Konflikte ins Bild zu setzen: „Mir geht es um selbst erfahrene oder selbst beobachtete psychische Spannungsfelder in menschlichen Beziehungen. Gemeint sind innere Konflikte, die durch die mythischen Figuren repräsentiert werden könnten. Gelingt die malerische Umsetzung, kann jeder sich mit seinen ganz eigenen Erfahrungen in meinen Bildern wiederfinden“.  Die Ausstellung ist noch bis zum 8.11. in der HALEH GALLERY, Aufkirchner Straße 4, 82335 Berg zu sehen. www.haleh-gallery.com.

 

LICHTBLICKE 2019 – Blühender Ort der Kreativität:

Offene Künstlerateliers am 16. Und 17. November in der Reismühle Gauting. Seit Jahren gilt die Reismühle als ein kreativer Ort des Schaffens für viele Künstler. Mitte November bietet sich für ein Wochenende wieder eine der seltenen Gelegenheiten einen Blick in die Ateliers und Werkstätten von 18 der dort arbeitenden Künstlerinnen und Künstler zu werfen und sich auf diese Weise einen Einblick in das regionale Kunstgeschehen zu verschaffen. Unter dem Titel „Lichtblicke“ werden Farben, Formen und Kreativität gegen das trübe Grau des Novembers gesetzt. Geboten wird eine große Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen, Malerei, Skulptur, Keramik, Zeichnung, Objekte, Fotografie und Schmuck. Als Neuzugang ist die Künstlerin Martina Hemrik (Malerei, Collagen) dabei. Alle Arbeiten sind käuflich zu erwerben. Öffnungszeiten: Sa./So., 16./17.11., jeweils 10 bis 17 Uhr.  Ateliergemeinschaft Reismühle Gauting, Reismühle 1.

 

KINDER

Kunst für Kinder: Hinterglasmalerei – Gemeinsam wird die alte Technik der Hinterglasmalerei entdeckt, die auch die Künstler des Blauen Reiters begeistert verwendeten. Mit Tipps und Tricks stehen den jungen Kursteilnehmern während des Kurses zwei erfahrene Künstler zu Seite. Eine spannende Kunsttechnik, die ein kleines Umdenken erfordert. Für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Kursleitung: Kathrin und Sudhir Kamal (Kunstpädagogen).                 Workshop: Mo., 28.10., 10.30 bis 14 Uhr (Herbstferien)

 

Foto: privat

 

Jörn Alexander zaubert...
Foto: privat

KLASSIK

JAZZ

Lyrisch, minimal, industriell: Explosive künstlerische Energie und solistische Experimentierfreude gepaart mit tanzbaren Beats – das Leo Betzl Trio interpretiert in seinem jüngsten Programm Way up in the Blue (ENJA Records) seine bereits bekannten Qualitäten als virtuoses und perfekt eingespieltes Jazz-Klaviertrio neu. Gespielt wird rein akustisch erzeugter Techno von lyrisch über minimal bis industriell; die Bandbreite ihres Sounds reicht dabei von zarten Improvisationen bis zu drückenden Beats, stets dramatische Bögen spannend und nie verlegen um eine überraschende Wendung. Mit ihrem genreübergreifenden Programm stehen Pianist Leo Betzl, Bassist Maximilian Hirning und Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber exemplarisch für eine neue Generation von Münchner JazzmusikerInnen, die die Grenzen zwischen Jazz und elektronischer Musik neu ausloten und aufheben.

Konzert: Fr., 25.10., 19.30 Uhr, Musikschule, Wolfratshausen

 

Teunis van der Zwart.
Foto: Ton Thomassen

Hochkarätiges Finale der 22. Tutzinger Brahmstage: Zum Finale am 27. Oktober stehen eine Filmmatinée (11 Uhr) und ein Kammermusikabend auf dem Programm: Am Morgen ist auf großer Leinwand im Kurtheater Tutzing „Wären nicht die Frauen“ zu sehen, eine Dokumentation von János Darvas zum 100. Todestag von Brahms, mit viel Filmmusik von Brahms, gesungen und gespielt unter anderem von Peter Schreier, Itzak Perlmann und Dietrich Fischer-Dieskau. Am Abend bietet der Niederländer Teunis van der Zwart am Naturhorn ein wahres „Naturereignis“. Mit Franziska Hölscher (Violine) und Severin von Eckardstein (Klavier) kommen Stücke von Brahms und Schumann sowie von György Ligeti, einem der bedeutensten Komponisten des 20. Jahrhunderts und Repräsentanten der Neuen Musik zu Gehör. Van der Zwart spielt auf einem ventillosen Horn alles von nur einem Grundton aus. Hauptspielstätte des vom Freundeskreis Tutzinger Brahmstage in Kooperation mit den „KunstRäumen am See“ von Elisabeth Carr veranstalteten Musik-Festivals ist das Schloss Tutzing. So., 27.10., 18 Uhr, Schloss Tutzing (Evangelische Akademie). www.tutzinger-brahmstage.de.

 

Leo Betzl Trio.
Foto: privat