ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Liebe Kulturveranstalter,

 

der nächste kulturBOGEN erscheint am Dienstag, 24. September 2019,  und umfasst den Zeitraum  bis  21. Oktober 2019.   Eingangsschluss für Pressematerial und Anzeigenbuchung ist der 19. September 2019.

 

Kontakt:   kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.  

 

Herzliche Grüße, Ihr kulturBOGEN-Team

LESUNG & MUSIK

Blauer Teppich für den mitteleuropäischen Film – Das 13. Fünf Seen Filmfestival eröffnet am Mittwoch, 4. September, mit einer Weltpremiere. In der Starnberger Schlossberghalle wird das Liebesdrama „Zwischen uns die Mauer“ des mehrfach preisgekrönten Regisseurs Norbert Lechner gezeigt.
 

Während des Filmfestivals für den mitteleuropäischen Film in Deutschland werden bis Donnerstag, 12. September auf insgesamt 14 Leinwänden in Starnberg, Gauting, Seefeld und Weßling mehr als 150 ausgewählte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme zu sehen sein. Die Verleihung des Hauptpreises erfolgt am 11. September erstmals auf dem fahrenden Dampfer auf dem Starnberger See – ein weltweit einzigartiges Event auf einem Filmfestival. Ehrengäste sind in diesem Jahr die Münchner Regisseurin und Oscar-Preisträgerin Caroline Link, Regisseur und Autor Tom Tykwer und Deutschlands berühmtester Szenenbildner Uli Hanisch.

 

Erstmals wird in diesem Jahr der Hannelore-Elsner-Schauspielpreis für besondere Schauspielkunst verliehen. Damit soll die große Darstellerin Hannelore Elsner gewürdigt werden, die das Fünf Seen Filmfestival mehrmals besucht hat. Diesjährige Preisträgerin ist die Ausnahmeschauspielerin Barbara Auer.

 

Filmfans können sich noch im Vorfeld günstige Akkreditierungen sichern übers Internet unter www.fsff.de oder im Festivalbüro in Starnberg.

 

Foto: Pavel Broz

Helles Luija – eine unterhaltsame Menschheits-Bier-Geschichte: Die Exkursionen von Gerald Huber in die Bayerische Sprache sind legendär. Viele dürften ihn unter anderem von seiner Radiosendung „Obacht Bairisch“ auf Bayern 2 kennen. Zusammen mit Akkordeonistin Maria Reiter blickt der Sprachschatzmeister diesmal tief in die Seele des bayrischen Biers. „Grad schön ist‘s, wenn‘s gärt!“, haben sich die ersten Menschen gedacht und die Herrn Götter gute Leut‘ sein lassen. Schließlich ist das Bier nirgendwo anders erfunden worden als im Paradies – Tatsache! Aber noch viel mehr geistig und körperlich Nahrhaftes gibt’s aufzutischen vom flüssigsten und tiefgründigsten aller Grundnahrungsmittel. Beispielsweise, warum es das Bier ohne Religion und die Religionen ohne Bier nicht gäbe. Warum es schlecht war, wenn den ersten Brauern die Spucke wegblieb, warum die Babylonier schon vor den Bayern die Kellnerin kultisch verehrt oder die Ägypter ihr Bier mit Strohhalm genossen haben. 

 

Dieses bayrisch-berauschende Bier-Hochamt wird ein hochvergnügliches Ereignis und zwar am Sa., 21. September, um 19.30 Uhr im Pfarrstadl Weßling.

 

AUSSTELLUNG

Auf den Spuren des welthöchsten Gebirges – Das Ausstellungskonzept „nah-fern“ in der ehemaligen Schalterhalle des heutigen Kulturbahnhofs entstand 2013 auf Initiative von Katharina Kreye, Ulrike Prusseit und Ursula Steglich-Schaupp. Seitdem stellen regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus dem nahen Starnberger Raum und weit darüber hinaus ihre Werke aus. Im Zentrum der mittlerweile 47. Ausstellung stehen die fundiert-humorvollen Texte des Autors Titus Arnu sowie die Bilder des Fotografen Enno Kapitza: die beiden waren vier Wochen lang im Himalaya in Höhen zwischen 2000 und 5000 Meter unterwegs, den größten Teil ihrer Reise bewältigten sie zu Fuß. Keine Straße, kein Strom, kein Internet – dafür viel Stille, viel Natur und jede Menge Arbeit. Die Hektik und oftmalige Oberflächlichkeit einer westlichen Welt ist im Tsum-Tal im zentralen Himalaya komplett abwesend.

 

„Tsum – Eine Himalaya-Expedition in das Tal des Glücks“ im Rahmen der Ausstellungsreihe „nah-fern“, zu sehen im Kulturbahnhof Starnberg von Do., 19. September, bis So., 13. Oktober.